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\n \n \n I 2019 54
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| \n Entscheid vom 15. Oktober 2019
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ hat im Verlauf seiner beruflichen Tätigkeit verschiedene Ausbildungen absolviert (1975-1979 eine Lehre als Automechaniker; 1984/1985 eine Handelsschule mit Diplom; 1988-1989 eine Kaderschule mit Diplom; 1993-1997 die höhere Fachschule für Sozialpädagogik in Luzern mit Diplom HSL FHS; 2001/2002 Curaviva Luzern: Ausbildner im Sozialbereich mit Zertifikat SVEB I FH; 2002/2003 Curaviva Luzern: Erwachsenenbildner mit Zertifikat SVEB II/FH, vgl. IV-act. 3-3/3). Am 1. September 2015 trat er eine Stelle als Sozialpädagoge in einer Wohngruppe von geistig und körperlich behinderten Menschen bei der B.________ in C.________ an (zunächst zu 80%, ab 9.7.2018 zu 70%, IV-act. 12-1/3). A.________ ist seit April 2001 geschieden (IV-act. 8) und Vater eines zwischenzeitlich erwachsenen Sohnes (________, vgl. IV-act. 6-3/9).
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B. Am 14. November 2018 ging bei der IV-Stelle Schwyz ein ausgefülltes \"Meldeformular für Erwachsene: Früherfassung\" ein. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen wurden mit \"Anpassungsstörung, depressives Syndrom\" umschrieben; als Beginn der Arbeitsunfähigkeit wurde der 16. August 2018 bezeichnet (vgl. IV-act. 1-1/3). Am 4. Dezember 2018 fand das IV-Erstgespräch statt (IV-act. 4). Am 15. Januar 2019 (= Eingangsdatum) folgte die IV-Anmeldung zum Bezug von Leistungen (IV-act. 6).
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C. Nach Abklärungen kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 26. April 2019 an, es sei vorgesehen, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 25). Nachdem sich A.________ dazu nicht geäussert hatte, verfügte die IV-Stelle am 11. Juni 2019, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 27).
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D. Dagegen reichte A.________ rechtzeitig am 11. Juli 2019 (= Datum der Postaufgabe) beim Verwaltungsgericht Beschwerde ein mit dem folgenden Rechtsbegehren:
\n Aufgrund meiner anhaltenden Arbeitsunfähigkeit beantrage ich Unterstützung durch die IV im Rahmen von Eingliederungsmassnahmen bzw. Massnahmen zur beruflichen Integration.
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E. Mit Vernehmlassung vom 11. September 2019 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolgen zu Lasten des Beschwerdeführers. Nach Zustellung dieser Stellungnahme der IV-Stelle hat sich der Beschwerdeführer nicht vernehmen lassen.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1. Streitig ist ein Anspruch auf berufliche Massnahmen. Nach