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\n \n \n I 2019 55
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| \n Entscheid vom 11. September 2019
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Urs Gössi, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. ________1994) hatte nach der obligatorischen Schulzeit zunächst den Wunsch, sich zur Kleinkindererzieherin ausbilden zu lassen; diesbezüglich absolvierte sie zwei Jahre lang ein Praktikum. Nachdem keine Aussicht auf einen Ausbildungsplatz bestand, begann sie ein Praktikum als Coiffeuse (ein Jahr, vgl. IV-act. 7-13/14 oben). Am 24. Dezember 2013 unterzeichnete sie einen Lehrvertrag für eine Ausbildung zur Coiffeuse EFZ (Lehrbetrieb B.________, vgl. IV-act. 11-11f./12). Am 27. Juni 2014 folgte die fristlose Kündigung (IV-act. 11-10/12, gemäss Kündigung infolge wiederholter unentschuldigter Absenzen). Zuvor hatte A.________ - auf Zuweisung ihres Hausarztes Dr.med. D.________ (FMH Allgemeinmedizin, ________) - am 13. Februar 2014 ein Erstgespräch beim Sozialpsychiatrischen Dienst (SPD ________, heute APP ________, vgl. IV-act. 7-12ff./14).
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B. Am 19. November 2014 ging bei der IV-Stelle Schwyz eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen ein. Am Schluss dieser Anmeldung schrieb A.________: \"Ich muss noch eine Lehre beginnen\" (IV-act. 2-7/7). Auf eine telefonische Rückfrage erklärte sie unter anderem, im Vordergrund stünden die somatischen Beschwerden; sie wünsche sich eine wechselbelastende Tätigkeit; aktuell wohne sie mit einer Kollegin zusammen und werde vom Sozialamt unterstützt (IV-act. 5).
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C. In der Folge holte die IV-Stelle Arztberichte ein, welche am 12. März 2015 vom RAD-Arzt Dr.med. E.________ ausgewertet wurden (IV-act. 13-4/4). Mit Vorbescheid vom 17. März 2015 kündigte die IV-Stelle an, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 15). Nachdem sich A.________ nicht vernehmen liess, verfügte die IV-Stelle am 12. Mai 2015, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 16).
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D. In der Folge absolvierte A.________ im Altersheim C.________ ein Praktikum und begann im August 2016 eine Lehre (Berufsziel: FaGe, bzw. Fachfrau Gesundheit), welche sie nicht beendete (vgl. IV-act. 22-2/6 unten i.V.m. IV-act. 29).
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E. Am 25. Januar 2019 ging bei der IV-Stelle erneut eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen ein (IV-act. 17). Nach Abklärungen teilte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 24. April 2019 mit, es sei vorgesehen, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 27). In einer Email-Nachricht vom 16. Mai 2019 äusserte A.________, dass sie mit dem Beschluss der IV-Stelle nicht einverstanden sei; sie finde es schade, dass sie nicht einmal zu einem Gespräch eingeladen worden sei (IV-act. 28).
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F. Am 7. Juni 2019 verfügte die IV-Stelle, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 29). Gegen diese am 12. Juni 2019 entgegen genommene Verfügung reichte A.________ rechtzeitig am 12. Juli 2019 beim Verwaltungsgericht Beschwerde ein mit dem folgenden Antrag:
\n Die IV soll meine gesundheitliche Situation genau abklären und mich unterstützen, damit ich trotz meiner Behinderung eine Ausbildung machen kann.
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G. Mit Vernehmlassung vom 26. August 2019 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1. Gemäss