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I 2019 63
 
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Entscheid vom 13. November 2019
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
 
MLaw Dennis Feusi, a.o. Gerichtsschreiber
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Parteien
C.________,
\n Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. D.________,
\n 8021 Zürich,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, D.________ 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Begutachtung)
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Sachverhalt:
\n A. C.________ (geb. ...1975) war jahrelang im Handel mit Wertpapieren (Effektenhandel) erwerbstätig, zuletzt für die A.________, bei welcher er als Hauptaktionär fungierte (vgl. IV-act. 1-6/8 oben i.V.m. IV-act. 8-2/5 unten). Dieser Firma untersagte die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) mit Verfügung vom 6. März 2015, ohne Bewilligung eine finanzmarktrechtlich bewilligungspflichtige Tätigkeit auszuüben; insbesondere wurde der Gesellschaft jegliche Tätigkeit als bewilligungspflichtige Effektenhändlerin im Sinne des Börsengesetzes untersagt (vgl. Akten Taggeldversicherung, TG-act. 3-5ff./17).
\n B. Am 11. März 2016 suchte C.________ die Schulthess Klinik auf, nachdem die kurz zuvor durchgeführte kernspintomographische Untersuchung einen paramedianen Bandscheibenvorfall ergeben hatte, welcher die Nervenwurzel S1 komprimierte. Aufgrund der progredienten Beschwerden wurde umgehend eine Dekompression der Nervenwurzel vorgenommen (mikrochirurgische Sequestrektomie L5/S1 links). Am 15. März 2016 konnte C.________ die Schulthess Klinik nach komplikationslosem postoperativen Verlauf verlassen (vgl. TG-act. 1-5/10 bis 1-10/10).
\n C. Seit dem 23. Mai 2016 ist C.________ beim Psychiater med.pract. E.________B.________ (Zürich) in Behandlung, welcher ihn seither als arbeitsunfähig beurteilt (vgl. IV-act. 13 und 30). Am 18. März 2018 unterzeichnete C.________ eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen (IV-act. 1).
\n D. Nach Durchführung eines ersten Abklärungsgesprächs (am 9. Mai 2018) und weiteren Abklärungen, welche sich u.a. deshalb verzögerten, weil der behandelnde Psychiater dreimal (!) gemahnt werden musste, den zugestellten Fragebogen auszufüllen (vgl. IV-act. 11), gelangte der konsultierte RAD-Arzt Dr.med. F.________H.________ (Allgemeinmedizin FMH) am 18. März 2019 zum Ergebnis, dass weder aus somatischer, noch aus psychiatrischer Sicht anhand der vorliegenden Akten eine abschliessende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit gemacht werden könne, weshalb die Einholung eines MEDAS-Gutachtens empfohlen wurde (IV-act. 21-5/5).
\n E. Am 25. März 2019 teilte die IV-Stelle C.________ mit, dass zur Klärung der Leistungsansprüche eine umfassende medizinische Untersuchung als nötig erachtet werde (IV-act. 22). Der Begutachtungsauftrag wurde der MEDAS Bern ZVMB GmbH zugelost (IV-act. 24). Mit Schreiben vom 16. Mai 2019 informierte die IV-Stelle C.________ hinsichtlich der Namen der vorgesehenen Gutachter (IV-act. 29). Daraufhin liess C.________ durch ein Schreiben seines Psychiaters med.pract. E.________B.________ vom 29. Mai 2019 der IV-Stelle mitteilen, dass sinngemäss ihm in nächster Zeit eine Begutachtung nicht zumutbar sei (IV-act. 30). Nach Prüfung dieser Einwände durch den RAD-Arzt Dr.med. G.________H.________ (vgl. IV-act. 32-6/6) hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 18. Juni 2019 an der Durchführung der Begutachtung fest.
\n F. Gegen diese am 21. Juni 2019 eingegangene Verfügung reichte C.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes von