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\n \n \n I 2019 71
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| \n Entscheid vom 13. November 2019
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Rente)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. ________1962, Vater von 3 Töchtern mit Jahrgang 1993, 1995, 1997) arbeitete von Februar 2002 bis 30. April 2004 als Hilfsarbeiter für die C.________ AG (Natursteine) in D.________. Am 2. Februar 2004 meldete er sich bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 1. Dezember 2004 verneinte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch. Nach einer Einsprache und weiteren Abklärungen lehnte die IV-Stelle mit Entscheid vom 11. September 2007 einen Rentenanspruch ab, gewährte aber einen Anspruch auf Arbeitsvermittlung. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht mit Entscheid I 2007 250 vom 15. Januar 2008 ab (= IV-act. 53). Das Bundesgericht hob mit Urteil
8C_168/2008 vom 11. August 2008 den Verwaltungsgerichtsentscheid auf und wies die Sache zur weiteren Abklärung an die IV-Stelle zurück (IV-act. 58).
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B. Nach Einholung eines interdisziplinären Gutachtens vom 23. Juni 2009 (E.________, IV-act. 73) gelangte die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. Januar 2010 zum Ergebnis, dass A.________ für körperlich adaptierte, leichte und wechselbelastende Tätigkeiten zu 75% arbeitsfähig sei, dass im Einkommensvergleich ein IV-Grad von 40% resultiere sowie ab 1. September 2004 Anspruch auf eine Viertelsrente bestehe (siehe IV-act. 80). Die dagegen erhobenen Rechtsmittel wurden vom Verwaltungsgericht mit Entscheid I 2010 20 vom 8. April 2010 (= IV-act. 88) und vom Bundesgericht mit Urteil
8C_424/2010 vom 19. Juli 2010 (= IV-act. 90) abgewiesen. Nach einer Überprüfung des IV-Grades im Jahre 2016 teilte die IV-Stelle am 5. Dezember 2016 mit, dass unverändert Anspruch auf eine Viertelsrente bestehe (IV-act. 114).
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C. Am 10. Juli 2017 meldete sich A.________ telefonisch bei der IV-Stelle und machte eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend (IV-act. 115). Nach weiteren Abklärungen, welche u.a. ein weiteres MEDAS-Gutachten vom 31. August 2018 (F.________ AG G.________, IV-act. 136) umfassen, nahm die RAD-Ärztin H.________ (Allg. Innere Medizin FMH) am 13. Dezember 2018 zum Gutachten Stellung und beurteilte es als nachvollziehbar und schlüssig (IV-act. 137-7/9). Gestützt darauf kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 28. Februar 2019 an, ab 1. Juli 2017 einen Anspruch auf eine halbe IV-Rente zu gewähren (IV-Grad 55%; IV-act. 139). Dagegen erhob A.________ am 29. Mai 2019 Einwände und reichte weitere Arztberichte ein (IV-act. 149, 150).
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D. Am 10. Juli 2019 verfügte die IV-Stelle, dass A.________ ab 1. Juli 2017 Anspruch auf eine halbe IV-Rente habe (IV-Grad 55%; IV-act. 153). Dagegen liess A.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach