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I 2019 78
 
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Entscheid vom 13. November 2019
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
 
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
 
gegen
 
Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Unfallversicherung (Zwischenverfügung vom 27.8.2019 betreffend Gutachtenauftrag)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jg. 1966) ist seit dem 1. Oktober 2000 Gesellschafter und Geschäftsführer der C.________ GmbH und bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Gemäss Schadenmeldung vom 9. Januar 2018 sind bei A.________ am 29. September 2017 (Freitag; Schadendatum gemäss eigenen Angaben unpräzis) beim Ausführen von Malerarbeiten Bänder des linken Oberarmes gerissen. Mit Verfügung vom 19. April 2018 lehnte die Suva den Anspruch auf Versicherungsleistungen ab, weil die Beschwerden von A.________ weder auf einen Unfall noch auf eine unfallähnliche Körperschädigung zurückzuführen seien. Eine dagegen am 14. Mai 2018 erhobene Einsprache lehnte die Suva mit Entscheid vom 13. Juli 2018 ab. Hiergegen reichte A.________ am 12. September 2018 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz ein mit dem Antrag, die Verfügung der Suva sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen zu erbringen. Mit VGE I 2018 86 vom 7. Februar 2019 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde insoweit gut, als der Einspracheentscheid vom
\n 13. Juli 2018 aufgehoben und die Sache zur weiteren Beurteilung und neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückgewiesen wurde. Die Vorinstanz wurde angewiesen, ein versicherungsexternes Gutachten einzuholen, welches sich mit den Fragen zu befassen hat, ob die PASTA-Läsion vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sei, und falls ja, ob es sich dabei um eine Berufskrankheit handle (vgl. VGE I 2018 86 vom 7.2.2019).
\n B. Mit Schreiben vom 13. Juni 2019 informierte die Suva A.________, es sei eine Begutachtung bei Dr.med. D.________ (Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates) vorgesehen (Vi-act. 74). Am 8. Juli 2019 antwortete A.________ der Suva, er sei mit dem Gutachter nicht einverstanden (Vi-act. 76). Nachdem die Suva am vorgeschlagenen Gutachter festhielt, forderte A.________ am 12. August 2019 den Erlass einer Zwischenverfügung (Vi-act. 78).
\n C. Mit Zwischenverfügung vom 27. August 2019 teilte die Suva A.________ mit, an der Begutachtung durch Dr.med. D.________ festzuhalten (Vi-act. 79).
\n D. Am 30. September 2019 lässt A.________ gegen die Zwischenverfügung vom 27. August 2019 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:
\n 1. Die Zwischenverfügung vom 27. August 2019 sei aufzuheben und es sei ein Gerichtsgutachten in Auftrag zu geben.
\n 2. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, ein Gutachten an einen unabhängigen Gutachter zu erteilen.
\n 3. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, das Auftrags- und Honorarvolumen an Dr. D.________ während der letzten vier Jahre offen zu legen.
\n 4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
\n Mit Vernehmlassung vom 29. Oktober 2019 beantragt die Suva die Abweisung der Beschwerde und Bestätigung der Zwischenverfügung vom 27. August 2019.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Gegen Einspracheentscheide oder Verfügungen, gegen welche eine Einsprache ausgeschlossen ist, kann Beschwerde erhoben werden (