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I 2019 84
 
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Entscheid vom 11. August 2020
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern,
\n Vorinstanz,
\n vertreten durch Rechtsanwältin Dr.iur. C.________,
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Gegenstand
Unfallversicherung (Fallabschluss; Unfallkausalität)
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Sachverhalt:
\n A.1 A.________ (geb. 1995) war als Textilfachfrau über die D.________ AG bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als sie sich am 27. April 2018 im Rahmen eines Autounfalls eine Stauchung der Halswirbelsäule und eine Verdrehung/Verstauchung des linken Fussgelenks zuzog (vgl. Vi-act. I/2). Bereits am 16. Februar 2018 hatte A.________ sich am linken Fussgelenk eine Zerrung geholt, nachdem sie zuvor auf Glatteis ausgerutscht war (vgl. Vi-act. IV/1); daraufhin wurde ihr bis   30. April 2018 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert, wobei sie per 1. Mai 2018 ihre Arbeitstätigkeit wieder hätte aufnehmen sollen (vgl. Vi-act. IV/33-1/2).
\n A.2 Die Erstbehandlung der Folgen des Unfalls vom 27. April 2018 erfolgte noch gleichentags im Spital E.________ (vgl. Vi-act. I/76-2/3). Wegen wiederholtem Erbrechen, suchte A.________ am 29. April 2018 das Spital F.________ auf und wurde am 2. Mai 2018 wieder entlassen (vgl. Vi-act. I/23-3/3). Der nachbehandelnde Arzt Dr.med. G.________ stellte anlässlich der Erstkonsultation vom 8. Mai 2018 als Folge des Auffahrunfalls vom 27. April 2018 die
\n Diagnose einer Commotio cerebri sowie eines kraniozervikalen Beschleunigungstraumas, eventuell einer Nachverletzung der OSG (Oberes Sprunggelenk) Distorsion vom 26. Februar 2018 (recte: 16.2.2018); gleichzeitig attestierte er eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bis 31. Mai 2018 (vgl. Vi-act. I/20; Vi-act. I/3-3/3).
\n A.3 Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht als Unfallversicherer und erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen für die Folgen des Unfalls vom 27. April 2018 (vgl. u.a. Vi-act. 7f./9ff.).
\n B. Infolge anhaltender Arbeitsunfähigkeit wurde das Arbeitsverhältnis zwischen A.________ und der D.________ AG seitens Arbeitgeberin auf den 31. Mai 2018 gekündigt (vgl. Vi-act. I/87).
\n C.1 Angesichts der anhaltenden Kopf- und Nackenschmerzen bzw. der weiter andauernden Arbeitsunfähigkeit von A.________ (vgl. Vi-act. I/121-2/2) holte die Suva weitere medizinische Unterlagen ein. In der Folge stellte sie mit Verfügung vom 27. März 2019 die Versicherungsleistungen für die Folgen des Unfalls vom 27. April 2018 per 31. März 2019 ein (vgl. Vi-act. I/132).
\n C.2 Gegen diese Verfügung vom 27. März 2019 erhoben A.________ am
\n 3. Mai 2019 (vgl. Vi-act. I/165) und ihre Krankenversicherung - S.________ - am 2. April 2019 Einsprache (vgl. VI-act. I/137); letztere zog ihre Einsprache am 5. April 2019 zurück (vgl. Vi-act. I/140).
\n D. Während des Einspracheverfahrens erlitt A.________ am 16. August 2019 einen weiteren Auffahrunfall, für den sie als Angestellte bei der T.________ ebenfalls bei der Suva obligatorisch unfallversichert war (vgl. Vi-act. III).
\n E. Nach weiteren medizinischen Abklärungen wies die Suva die Einsprache von A.________ vom 3. Mai 2019 mit Entscheid vom 17. September 2019 ab (vgl. Vi-act I/169).
\n F. Mit Eingabe vom 18. Oktober 2019 lässt A.________ gegen diesen Einspracheentscheid vom 17. September 2019 beim Verwaltungsgericht des Kantons F.________ fristgerecht Beschwerde erheben mit den folgenden Anträgen:
\n 1. Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 17. September 2019 sei vollumfänglich aufzuheben und es seien der Beschwerdeführerin die gesetzlichen Leistungen zu erbringen.
\n 2. Eventuell zu Ziff. 1: Betreffend die Abklärung des Gesundheitszustands, die Klärung der streitgegenständlichen Kausalitätsfrage(n) sowie die Beurteilung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Versicherten sei ein gerichtliches Gutachten anzuordnen.
\n 3. Subeventuell zu Ziff. 1: Es sei die Sache an die Beschwerdeführerin (recte: Beschwerdegegnerin) zurückzuweisen, damit diese nach Einholung eines Gutachtens im Verfahren nach