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\n \n \n I 2019 8
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| \n Entscheid vom 19. Juni 2019
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter
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| \n lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
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| \n gegen
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| \n C.________, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Unfallversicherung (Unfallkausalität; Leistungen)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. 1974) war seit dem 1. April 2010 bei der H.________ AG in Zürich angestellt und dadurch bei der D.________ obligatorisch unfallversichert. Infolge Fusion der Versicherungsgesellschaft mit der C.________ (nachfolgend C.________) gingen sämtliche Rechte und Pflichten auf die C.________ über.
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B. Mit Bagatell-Unfallmeldung vom 18. Oktober 2010 informierte die Arbeitgeberin die Unfallversicherung, dass A.________ am 24. April 2010 folgenden Unfall erlitt: \"Fell during skiing and hurt left ankle and right knee. Rested the ankle for a few days and seemed fine, but the same pain has recurred and got worse.\" Betroffen sei das linke OSG und als Art der Schädigung wurde \"wrenched and twisted joint, no fr\" genannt (Vi-act. M1). Die Erstbehandlung fand am 10. Juni 2010 bei Dr.med. F.________ (FMH für orthopädische Chirurgie) statt (Vi-act. M5). Im Bericht vom 4. November 2010 nannte er als Diagnose eine Osteochondrale Läsion medialer Talus links, wobei eine operative Behandlung vorgesehen sei (Vi-act. M5). Am 8. November 2010 beantwortete der die C.________ beratende Arzt Dr.med. L.________ (Praktischer Arzt FMH, FA manuelle Medizin FMH, FA Vertrauensarzt FMH) die Frage, ob die Behandlung ab dem 10. Juni 2010 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 24. April 2010 stehe, mit ja und ebenso bestätigte er, dass
\n die durchgeführten und vorgeschlagenen Behandlungsmassnahmen wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich seien (Vi-act. M10).
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C. Am 30. November 2010 erfolgte ein erster Eingriff am OSG links. Wegen anhaltender Beschwerden kamen in den Folgejahren weitere Untersuchungen und Eingriffe hinzu. Nach Einholen einer second opinion in der Schulthess Klinik wurde A.________ am 26. März 2015 ein operatives Vorgehen mittels oberer Sprunggelenks-Arthrodese links empfohlen, worauf sie vorerst verzichtete (Vi-act. M63). Nach einer Rückfallmeldung im Dezember 2015 holte die C.________ im Januar 2016 bei Dr.med. J.________ (FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates) ein Aktengutachten zum natürlichen Kausalzusammenhang, zur Arbeitsunfähigkeit und Zumutbarkeit, zur Heilbehandlung und zum Integritätsschaden ein (Vi-act. K82). Mit Gutachten vom 20. April 2016 bestätigte dieser den natürlichen Kausalzusammenhang und er teilte auch die Beurteilung der Schulthess Klinik, dass eine Arthrodese des OSG das Sicherste wäre, die Schmerzen komplett wegzunehmen, um damit den Gesundheitszustand namhaft und auch effektiv zu verbessern. Den Integritätsschaden schätzte er auf 15% (Vi-act. M71). Am 3. Mai 2016 ersuchte A.________ die C.________ um Kostengutsprache für einen OSG-Gelenksersatz (Vi-act. K122). Mit Schreiben vom 4. Mai 2016 eröffnete die C.________ gegenüber A.________ ein förmliches Mahn- und Bedenkzeitverfahren im Sinne von