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\n \n \n I 2019 90
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| \n Entscheid vom 10. Juli 2020
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n MLaw Aaron Steiner, a.o. Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n vertreten durch Rechtsanwältin B.________ \n Beschwerdeführer,
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| \n gegen
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| \n C.________, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Krankenversicherung (Ablehnung Kostengutsprache OKP; bimaxilläre Umstellungsosteotomie / Schlafapnoe)
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Sachverhalt:\n
A. Bei A.________, geboren am __ 1968, wurde im Jahr 2012 ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (OSAS), vorwiegend in Rückenlage, diagnostiziert (Bf-act. b). Seit April 2019 (wobei der Mietvertrag vom 9.5.2019 zwischen A.________ und der Lungenliga Zentralschweiz als Abgabedatum den 9.5.2019 nennt [Bf-act. h]) benutzte A.________ eine CPAP-[\"Continuous Positive Airway Pressure\"] Maske (nasales Überdruckbeatmungsgerät) (vgl. Beschwerde S. 2 oben; angefocht. Einspracheentscheid Sachverhalt Ziff. 1.4; CPAP-Statistik zwischen 10.4.2019 und 1.5.2019, in: Vi-act. [ohne Verzeichnis]).
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B. Nachdem Prof. Dr.med., Dr.med. dent., Dr.med. h.c. mult., Dr. sc. h.c. mult. D.________ (nachfolgend Prof. Dr.med. D.________), Klinik Professor D.________ AG, Zürich, die C.________ mit Schreiben vom 28. März 2019 um Kostengutsprache für eine dreidimensionale radiologische Analyse der Atemwege zur Analyse der Ursache des OSAS (DVT, OPT, FRS) bei A.________ ersucht hatte, verlangte die C.________ mit Schreiben vom 3. Mai 2019 zwecks Prüfung der Leistungspflicht bei Prof. Dr.med. D.________ weitere Unterlagen ein. Am 27. Mai 2019 gingen beim Versicherungsärztlichen Dienst der C.________ (bzw. \"C1.________\") ein Kostenvoranschlag vom 20. Mai 2019 (für eine Orthopantomographie, ein/e Fernröntgenbild/Schädelübersicht sowie ein CT DVT), ein Bericht des Zentrums für Schlafmedizin Hirslanden Zürich vom 21. März 2012 sowie u.a. eine CPAP-Statistik für 22 Tage (10.4.2019-1.5.2019 ein (in: Vi-act.; vgl. angefocht. Einspracheentscheid Sachverhalt Ziff. 1.5). Mit Schreiben vom 18. Juni 2019 lehnte die C.________ gestützt auf ihren Vertrauensarzt Dr.med. F.________ eine Kostenbeteiligung betreffend Kostenvoranschlag vom 20. Mai 2019 ab (in: Vi-act.).
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C.1 Mit Einschreiben vom 2. Juli 2019 (Bf-act. d) teilte A.________ der C.________ sinngemäss mit, er habe die Kosten, deren Übernahme die C.________ am 18. Juni 2019 abgelehnt habe, selber übernommen und die entsprechende Diagnostik (3D-Darstellung der Atemwege) durchführen lassen. A.________ hielt in diesem Schreiben sinngemäss weiter fest, er habe mit Prof. Dr.med. D.________ einen Operationstermin am 9. September 2019 für eine \"bimaxilläre Rotation Advancement Operation\" vereinbart, damit die Atemwege erweitert würden, und er gehe davon aus, \"dass die C1.________, bei der ich privat versichert bin, für diese lebensnotwendige Behandlung aufkommt\".
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C.2 Zusammen mit dem Schreiben vom 2. Juli 2019 reichte A.________ u.a. ein ärztliches Zeugnis von Prof. Dr.med. D.________ vom 26. Juni 2019 (vgl. Bf-act. c) ein. Darin hielt Prof. Dr.med. D.________ für A.________ u.a. fest, nachdem eine CPAP-Ineffizienz bestehe, \"steht als Alternative lediglich eine sogenannte bimaxilläre Rotation Advancement Operation zur Verfügung\