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\n \n \n I 2019 9
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| \n Entscheid vom 8. August 2019
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
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| \n gegen
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| \n Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern, \n Vorinstanz, \n vertreten durch Rechtsanwältin Dr.iur. C.________,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Unfallversicherung (Erlassgesuch betreffend Rückforderung)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. 1982; Vater von drei Kindern mit Jg. 2003, 2007 und 2010) arbeitete als Betriebsmitarbeiter über die D.________, und war in dieser Funktion bei der Suva gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen obligatorisch versichert, als er am 13. Februar 2003 einen Autounfall erlitt. Er überschritt als Lenker die signalisierte Höchstgeschwindigkeit, verlor die Herrschaft über sein Fahrzeug, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem anderen Auto. Sein Beifahrer starb noch auf der Unfallstelle. Er selber musste mit einem stumpfen Thorax- und Abdominaltrauma rechts hospitalisiert werden. Per 22. April 2003 bestand wieder eine 50%ige Arbeitsfähigkeit, am 28. Mai 2003 konnte A.________ seine Arbeit wieder vollständig aufnehmen. Am 16. Februar 2009 meldete A.________ einen Rückfall, welcher indes aufgrund der kreisärztlichen Beurteilung durch die Suva mit Schreiben vom 6. Juli 2009 abgelehnt wurde.
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B. Im Juli 2011 erfolgte eine zeitweilige Hospitalisation von A.________ in der Psychiatrischen Klinik E.________, ebenso vom 25. Oktober bis 15. Dezember 2011 sowie 3. Januar bis 24. Januar 2012. Man ging von einem psychischen Störungsbild aus, welches zu einer vollen Arbeitsunfähigkeit geführt habe und in einem Kausalzusammenhang zum Unfallereignis von 2003 stehe. Mit Verfügung vom 28. Januar 2013 sprach die Suva A.________ gestützt auf eine Erwerbsunfähigkeit von 100% ab dem 1. März 2013 eine Invalidenrente zu. Zudem wurde eine Hilflosenentschädigung, basierend auf einer Hilflosigkeit leichten Grades sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 50% zugesprochen. Alle Leistungen wurden gestützt auf