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\n \n \n I 2020 101
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| \n Entscheid vom 14. Januar 2021
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter
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| \n MLaw Christina Zehnder, a.o. Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Umschulung)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. ________1997) hat nach der obligatorischen Schulzeit (mit Sekundarschule in B.________) von August 2014 bis August 2017 in der Bäckerei-Konditorei C.________ AG in D.________ eine Berufsausbildung zur Detailhandelsfachfrau EFZ absolviert. Anschliessend besuchte sie eine Sprachschule in E.________ (bis Dezember 2017). Ab Januar 2018 arbeitete sie als Detailhandelsfachfrau in einer Bäckerei/Konditorei in F.________ (vgl. Vi-act. 3).
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B. Am 11. März 2020 unterzeichnete A.________ eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen. Die gesundheitlichen Probleme umschrieb sie mit \"Mehlallergie/ Weizenallergie\" (seit ca. Januar 2020, vgl. IV-act. 1-6/9).
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C. Nach einem Erstgespräch vom 27. März 2020 (IV-act. 8) erteilte die IV-Stelle am 21. April 2020 Kostengutsprache für eine Frühinterventionsmassnahme (Unterstützung der Ausbildungsstellenakquise bei der G.________ GmbH in H.________, vgl. IV-act. 9).
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D. Mit Verfügung vom 11. Mai 2020 hielt die I.________ fest, dass A.________ für Arbeiten in Stäuben von Getreide und deren Mehle nicht geeignet sei (IV-act. 19).
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E. Die konsultierte RAD-Ärztin J.________ (Allgem. Innere Medizin FMH) hielt in ihrer Stellungnahme vom 20. Juli 2020 sinngemäss fest, dass A.________ nach der Befundlage Tätigkeiten im angestammten Beruf als Detailhandelsfachfrau unter Beachtung der Allergenkarenz grundsätzlich uneingeschränkt zumutbar seien (IV-act. 19). Daraufhin kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 27. Juli 2020 an, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 21). Dagegen erhob A.________ am 24. August 2020 schriftlich Einwände (IV-act. 24).
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F. Am 22. Oktober 2020 verfügte die IV-Stelle, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 26).
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G. Dagegen reichte A.________ fristgerecht am 17. November 2020 (= Datum der Postaufgabe) beim Verwaltungsgericht Beschwerde ein mit den folgenden Rechtsbegehren:
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\n - Die Verfügung vom 22. Oktober 2020 sei aufzuheben;
\n - Der Unterzeichnenden sei mittels einer neuen Verfügung eine Umschulung sowie alle weiteren nötigen IV-Massnahmen, damit eine erfolgreiche berufliche Integration stattfinden kann, zu gewähren.
\n - Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der IV-Stelle Schwyz.
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H. Mit Vernehmlassung vom 15. Dezember 2020 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin. In einer Eingabe vom 4. Januar 2021 äusserte sich die Beschwerdeführerin zur Vernehmlassung der Vorinstanz.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Nach Art. 8 Abs. 1 IVG (Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, SR 831.11) haben invalide oder von einer Invalidität bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wiederherzustellen, zu erhalten oder zu verbessern und die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind.
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1.2 Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss