\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n I 2020 102
| \n
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n
| \n Entscheid vom 17. Mai 2021
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
| \n
\n \n
| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter
| \n
\n \n
| \n MLaw Tanja Marty, a.o. Gerichtsschreiberin
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________,
| \n
\n \n
| \n gegen
| \n
\n \n
| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
| \n
\n \n
\n
\n
\n
\n
\n
\n
\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Rente)
| \n
\n \n
\n
\n
Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. ___19__, deutscher Staatsangehöriger) hat in Deutschland eine technische Ausbildung (Maschinenbau Engineering und Feinwerktechnik) absolviert. 2005 reiste er in die Schweiz ein und führte während Jahren eine eigene Firma. Es folgten diverse Anstellungen (vgl. IV-act. 95-31/157 i.V.m. IV-act. 16-2/4, wonach er vom 1.8.2011 bis 28.2.2012 für die Firma C.________ in D.________ arbeitete, vom 12.8.2012 bis 18.2.2013 für die E.________ [Fremdakten 6-49/358] und ab 1.11.2014 [bis 30.9.2015] für die F.________, als Produktionsleiter des Werks in Rumänien, G.________, IV-act. 35, 40-8/11; zeitweise bezog er Leistungen der Arbeitslosenversicherung, vgl. IV-act. 39-2/2).
\n Nach der Anstellung bei der Firma C.________ unterzeichnete A.________ am
\n 18. Juli 2012 eine IV-Anmeldung, wobei er die gesundheitlichen Beeinträchtigungen dahingehend umschrieb, dass seine Erkrankung weiterhin abgeklärt werde (IV-act. 1). Nach Abklärungen verfügte die IV-Stelle AG.________ am 11. April 2013, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 31).
\n
B. Am 21. Juni 2017 ging bei der IV-Stelle AG.________ erneut eine IV-Anmeldung ein. Zur gesundheitlichen Situation führte A.________ u.a. aus (IV-act. 33-6/8):
\n Multiple Schmerzen, Tinnitus, Konzentrationsschwächen, Schlafstörungen, Depression, Einnahme von Oxynorm u.a. diverse Medikamente;
\n (…)
\n 25.08.2013 Sturz mit Rollerblades, 01.12.2016 Unfall rechtes Bein.
\n Mit Verfügung vom 12. Juli 2017 hielt die Suva fest, dass hinsichtlich des Ereignisses vom 1. Dezember 2016 (Mikrorupturen im Muskel des rechten Unterschenkels) die UVG-Versicherungsleistungen per 31. August 2017 abgeschlossen würden (Fremdakten 5-81/109). Eine dagegen erhobene Einsprache wurde von der Suva mit Entscheid vom 19. September 2017 abgewiesen (Fremdakten 5-95ff./109).
\n
C. Nach Prüfung der medizinischen Unterlagen empfahl der RAD-Arzt Dr.med. H.________ (Facharzt für orthopäd. Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates) die Durchführung einer orthopädischen Untersuchung sowie eines Schmerzmittelentzuges zu verlangen (IV-act. 62-6/6, 63), was in der Folge von A.________ unter Hinweis auf einen Bericht von Dr.med. I.________ (Allgemeinmedizin FMH, J.________) vom 7. März 2019 abgelehnt wurde (IV-act. 69, 71). Nach dem folgenden Schriftenwechsel (IV-act. 73-6/6ff.) gelangte der erwähnte RAD-Arzt am 5. September 2019 zum Ergebnis, dass eine interdisziplinäre Begutachtung nötig sei (IV-act. 81-7/7). Der Begutachtungsauftrag wurde der Gutachterstelle K.________ (K.________) zugelost (IV-act. 85). Das polydisziplinäre Gutachten vom 17. April 2020 ging am 22. April 2020 bei der IV-Stelle ein (IV-act. 94/95).
\n
D. Gestützt auf dieses Gutachten, welches vom RAD-Arzt Dr.med. H.________ als schlüssig beurteilt wurde (IV-act. 102), kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 12. Mai 2020 an, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 104). Dagegen liess A.________ am 15. Juni 2020 und 30. Juli 2020 Einwände erheben (IV-act. 107, 113). Mit Verfügung vom 16. Oktober 2020 hat die IV-Stelle das Leistungsbegehren abgewiesen (IV-act. 117).
\n
E. Gegen diese am 20. Oktober 2020 eingegangene Verfügung liess A.________ rechtzeitig am 19. November 2020 beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben mit den folgenden Rechtsbegehren:
\n
\n - Die Verfügung vom 16. Oktober 2020 sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, mindestens eine Viertelsrente auszubezahlen.
\n - Eventualiter sei die Verfügung vom 16. Oktober 2020 aufzuheben und die
\n Sache sei zur weiteren Abklärung und zur Neuverfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. \n - Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
\n
\n Mit Vernehmlassung vom 18. Februar 2021 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers. Dazu nahm der Beschwerdeführer in einer Eingabe vom 8. März 2021 Stellung, worauf sich die IV-Stelle in einer Eingabe vom 22. März 2021 äusserte.
\n
Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Nach Art. 4 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG; SR 831.20) in Verbindung mit