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I 2020 106
 
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Entscheid vom 12. April 2021
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
MLaw Tanja Marty, a.o. Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Rentenhöhe)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. ___19__, Vater von 3 erwachsenen Kindern) lebt seit 1993 in der Schweiz (von 1986 bis 1993 war er als Saisonarbeiter in der Schweiz, vgl. IV-act. 32-2/7). Er arbeitete seit dem 1. August 2003 für die Firma C.________ (in D.________). Am 26. Februar 2015 beendete der Arbeitgeber das Anstellungsverhältnis per 31. Mai 2015 (IV-act. 8-7/7).
\n B. Am 3. Februar 2017 ging bei der IV-Stelle die Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen ein. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen wurden wie folgt umschrieben: \"Herzinfarkt 20.1.2013, seither nicht mehr voll belastbar für schwere körperliche Tätigkeiten\" (IV-act. 1-6/8).
\n C. Mit Vorbescheid vom 10. April 2017 kündigte die IV-Stelle an, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 10). Nach vorsorglichen Einwänden der betreffenden Rechtsschutzversicherung vom 15. Mai 2017 (IV-act. 11) hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 21. Juni 2017 daran fest, dass das Leistungsbegehren abzuweisen sei (IV-act. 14). Diese Verfügung blieb unangefochten.
\n D. Am 31. Oktober 2017 ging bei der IV-Stelle mit dem Verweis auf Herzbeschwerden (Herzinfarkt) und Angst(gefühle) erneut eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen ein (IV-act. 15). In einer Eingabe vom 27. November 2017 verwies der Hausarzt dipl.med. E.________ (Facharzt FMH Allg. Innere Medizin, F.________) auf einen Bericht der Klinik G.________ vom 8. November 2017; zudem reichte er einen Bericht des Kardiologen Dr.med. H.________ ein (IV-act. 19). In der Folge prüften die RAD-Ärzte Dres. I.________ und J.________ die medizinische Aktenlage und empfahlen, A.________ die Durchführung einer psychiatrischen Standardtherapie inklusive Pharmakotherapie (IPPT = Integrierte Psychiatrisch-Psychotherapeutische Therapie) für einen Zeitraum von 6 Monaten aufzuerlegen, was entsprechend umgesetzt wurde (vgl. IV-act. 20-28, 32). Vom 7. bis 8. Februar 2019 war er im Stadtspital K.________ hospitalisiert (IV-act. 33-8f./20). Am 9. Juli 2019 berichteten die behandelnden Fachpersonen der L.________ AG (L.________) von einem stationären Gesundheitszustand (IV-act. 34). Am 12./ 13. Juli 2019 folgten Untersuchungen in der Klinik M.________ in N.________ (Koronarangiographie, elektrophysiologische Untersuchung, Radiofrequenzintervention, IV-act. 35). Nach einer Würdigung der medizinischen Aktenlage vom 16. September 2019 (IV-act. 36) und vom 3. Dezember 2019 (IV-act. 41-6/6) empfahl der RAD-Arzt Dr.med. I.________ eine interdisziplinäre Abklärung. Der Begutachtungsauftrag wurde der MEDAS O.________ zugelost (IV-act. 44).
\n E. Am 29. April 2020 erstattete die MEDAS O.________ das polydisziplinäre Gutachten, wonach (ausgehend von den kardialen, limitierend wirkenden Verhältnissen) die Arbeitsfähigkeit des Versicherten in einer angepassten Tätigkeit auf 50% veranschlagt wurde (IV-act. 59-28/53). Der RAD-Arzt Dr.med. I.________ beurteilte das Gutachten am 12. Mai 2020 als schlüssig und nachvollziehbar (IV-act. 51). Nach Durchführung eines Einkommensvergleichs kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 8. Juni 2020 an, ab 1. April 2018 eine ganze IV-Rente sowie ab 1. Mai 2020 eine halbe Rente zuzusprechen (IV-act. 53). Dagegen erhob die betreffende Rechtsschutzversicherung einen vorsorglichen Einwand, welcher indessen nicht näher begründet wurde (vgl. IV-act. 59ff.).
\n F. Am 5. November 2020 verfügte die IV-Stelle, dass ab 1. April 2018 eine ganze IV-Rente und ab 1. Mai 2020 eine halbe IV-Rente gewährt werde (IV-act. 70). Gegen diese Verfügung lässt A.________ rechtzeitig am 3. Dezember 2020 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Beschwerde erheben mit den folgenden Rechtsbegehren:
\n Es sei die Verfügung aufzuheben und es sei dem Beschwerdeführer eine Rente ab Gesetz, namentlich ab dem 1.5.2020 eine Dreiviertelrente zuzusprechen.
\n Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin.
\n G. Mit Vernehmlassung vom 29. Januar 2021 beantragt die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers. Dazu nimmt der Beschwerdeführer in einer Eingabe vom 15. Februar 2021 Stellung, worauf sich die IV-Stelle in einer weiteren Eingabe vom 4. März 2021 äussert.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Nach