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\n \n \n I 2020 1
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| \n Entscheid vom 1. April 2020
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Einstellung der IV-Rente)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (früher C.________, geb. ______1980) hat die Primarschule in D.________ (Gemeinde E.________), die Sekundarschule F.________ sowie das Lehrerseminar G.________ (ab August 1996) absolviert. Im Sommer 2002 erlangte sie das Patent als Primarlehrerin (vgl. IV-act. 3-4/7). Ab August 2002 arbeitete sie zu 100% als Lehrerin in H.________. Im Nebenerwerb war sie noch für die kath. Kirchgemeinde H.________ tätig (IV-act. 7-2/4). Nachdem ihre Mutter im Jahre 2003 einen Schlaganfall erlitten hatte und betreuungsbedürftig geworden war, übernahm A.________ (damals noch C.________) zusätzlich noch die Buchhaltung des elterlichen Garagenbetriebs und engagierte sich in der Betreuung der Mutter (IV-act. 135-4/8 Ziff. 3 in fine i.V.m. IV-act. 58-7/13 unten).
\n Seit dem 13. September 2012 war A.________ aus psychiatrischen Gründen arbeitsunfähig (IV-act. 60-2/4). Aufgrund einer Erschöpfungsdepression wurde sie vom 28. November 2012 bis 20. Dezember 2012 stationär sowie ab 18. Februar 2013 bis 17. Mai 2013 teilstationär (Tagesklinik) im Sanatorium I.________ behandelt (IV-act. 58-1/13 unten i.V.m. 58-6/13). Am 30. Januar 2013 ging bei der IV-Stelle Zürich (SVA Zürich) eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen ein (damals hatte A.________ Wohnsitz in J.________, vgl. IV-act. 3).
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B. Es folgten Bemühungen zur beruflichen Wiedereingliederung und zum Erhalt des Arbeitsplatzes (u.a. mit Aufbautraining, vgl. u.a. IV-act. 49, 51), welche ab August 2013 eine Teilzeiterwerbstätigkeit zur Folge hatten (IV-act. 115-2/11). Die IV-Stelle Zürich veranlasste eine psychiatrische Begutachtung. Das entsprechende Gutachten wurde am 22. Juli 2016 von Dr.med. K.________ (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH/ Neurologie FMH/ zertif. med. Gutachter SIM, _____) erstattet (IV-act. 74). Mit Vorbescheid vom 3. April 2017 kündigte die IV-Stelle Zürich an, ab 1. Mai 2015 eine Viertelsrente zu gewähren (IV-act. 88). Mit Verfügung vom 7. September 2017 ermittelte die IV-Stelle nach der allgemeinen Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich 2015 als Erwerbstätige) einen IV-Grad von 47%, was ab Mai 2015 zu einem Anspruch auf eine Viertelsrente führte (vgl. IV-act. 108, 109 und 110).
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C. In der Zwischenzeit heiratete A.________(-C.________) am 6. Mai 2016 ihren langjährigen Lebenspartner (IV-act. 131-19/66) und nahm per 1. Januar 2017 Wohnsitz in L.________ (IV-act. 96). Am 4. Mai 2018 ging bei der IV-Stelle Schwyz der ausgefüllte Fragebogen zur Prüfung einer Revision des IV-Rentenanspruchs ein. Darin berichtete A.________ u.a. von einem unveränderten Gesundheitszustand, dass sie aktuell in H.________ zu 54% als Lehrerin erwerbstätig und dass sie schwanger sei (IV-act. 114). Am _____ 2018 erfolgte die Geburt der Tochter M.________ (IV-act. 131-19/66). Die IV-Stelle Schwyz teilte A.________ am 11. September 2018 mit, dass zur Klärung des Leistungsanspruchs eine psychiatrische Verlaufsbegutachtung nötig sei (IV-act. 118). Der Begutachtungsauftrag wurde erneut Dr.med. K.________ erteilt. Zusätzlich erfolgte noch eine neuropsychologische Abklärung bei Dr.sc.hum. Dipl. Psych. N.________ (_____, mit Teilgutachten vom 25. März 2019 = IV-act. 131-54ff./66). Das psychiatrische Gutachten (inkl. Einbezug der neuropsychologischen Untersuchungsergebnisse) wurde am 10. April 2019 erstattet (IV-act. 131-1ff./66).
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D. Nach der Auswertung des Verlaufsgutachtens durch die RAD-Ärztin O.________ (Allg. Innere Medizin FMH) und den RAD-Psychiater Dr. P.________ vom 11. Juni 2019 (= IV-act. 132-4f./5) wurde noch eine Haushaltabklärung durchgeführt, welche am 22. Juli 2019 stattfand (mit Bericht vom 30.7.2019 = IV-act. 135).
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E. Mit Vorbescheid vom 26. September 2019 kündigte die IV-Stelle an, die IV-Viertelsrente aufzuheben, weil bei einer Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (60% Erwerbstätigkeit/ 40% Aufgabenbereich) lediglich ein nicht rentenbegründender IV-Grad von 30% resultiere (IV-act. 173). Dagegen liess A.________ innert erstreckter Frist am 4. November 2019 Einwände erheben (IV-act. 142). Mit Verfügung vom 19. November 2019 hielt die IV-Stelle daran fest, dass die Viertelsrente auf Ende des nach der Verfügungszustellung folgenden Monats aufgehoben werde (IV-act. 144).
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F. Gegen diese am 20. November 2019 eingegangene Verfügung reichte A.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach