\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
I 2020 20
 
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
 
Entscheid vom 14. Juli 2021
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
 
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Parteien
1. A.________,
2. B.________,
Beschwerdeführer,
beide vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. C.________,
 
gegen
 
Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern,
\n Vorinstanz,
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
Gegenstand
Unfallversicherung (unfallähnliche Körperschädigung; 2. Rechtsgang im Verfahren I 2019 20)
\n  
\n
Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jg. 1956) arbeitet seit Januar 2003 bei der Einzelfirma   B.________ mit Sitz in D.________ zu 100% als Bohrmeister und ist bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Gemäss Schadenmeldung vom 24. Februar 2017 hat sich A.________ am 17. Januar 2017 \"beim Einziehen des Schliessseiles eines Baggers (wiegt ca. 1.5 Tonnen) die rechte Schulter verrissen\" (Vi-act. 2). Am 9. März 2017 wurde A.________ an der rechten Schulter operiert und am 15. März 2017 aus der Klinik entlassen (Vi-act. 23). 14 Tage nach der Operation stürzte A.________ beim Treppensteigen (Vi-act. 14).
\n B. Nach Einholung von Arztberichten der behandelnden Ärzte sowie einer ärztlichen Beurteilung durch Dr.med. E.________ (Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Mitglied FMH, Kreisarzt) (Vi-act. 32 und 35) lehnte die Suva die Ausrichtung von Versicherungsleistungen mit Verfügung vom 20. Juni 2017 ab (Vi-act. 37).
\n C. Dagegen erhoben A.________ am 29. Juni 2017 und die B.________ am 7. Juli 2017 Einsprache (Vi-act. 38, 40). Nach Einholung einer orthopädisch-chirurgischen Beurteilung von PD Dr.med. F.________ (Facharzt für Orthopädische Chirurgie; Leiter Fachgruppe Chirurgie, Suva Versicherungsmedizin) vom 5. Februar 2019 (Vi-act. 52) wies die Suva die Einsprachen mit Entscheid vom 8. Februar 2019 ab (vgl. Vi-act. 53). Zum einen schloss sie aus, dass sich am 17. Januar 2017 ein Unfall im Sinne von