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I 2020 27
 
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Entscheid vom 11. August 2020
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n verbeiständet durch B.________,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Rentenherabsetzung)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. ________1968) wurde am 13. Januar 1971 bei der IV-Stelle aufgrund eines Geburtsgebrechens Nr. 387 (Angeborene Epilepsie; vgl. Verordnung über Geburtsgebrechen [GgV; SR 831.232.21] vom 9.12.1985, Anhang XV) zum Leistungsbezug für Minderjährige angemeldet (IV-act. 2). Mit Verfügung vom 23. Februar 1971 wurden die Kosten der notwendigen medizinischen Massnahmen zur Behandlung übernommen (IV-act. 5).
\n Ab 1975 bis 1985 besuchte A.________ die Sonderschule (IV-act. 9f. und 24ff.). Anschliessend absolvierte sie bis 1987 eine zweijährige Anlehre als Haushalthilfe (IV-act. 34ff.). Nachdem sie im Garten bessere Leistungen erbrachte als im Haushalt, konnte sie ab August 1987 in der Gärtnerei C.________ eine Anlehre als Gärtnereigehilfin beginnen (IV-act. 43f.), welche sie im August 1989 abschliessen konnte (IV-act. 55). Anschliessend arbeitete sie im Restaurant D.________ im Bereich Garten- und Umgebungsarbeiten sowie im Restaurant mit Handreichungen (IV-act. 55). Ab Oktober 1990 arbeitete A.________ während 15 Jahren als Reinigungskraft und Küchenhilfe im F.________ (bei einem Bruttolohn zu Beginn von Fr. 950.-- monatlich und bei einem 100% Pensum, wobei der Lohn ohne Gesundheitsschaden Fr. 1'800.-- betragen hätte; IV-act. 61, 63, 102). In der Folge arbeitete sie ab 2006 bei der K.________ (für monatlich rund Fr. 575.--; IV-act. 102-3/3).
\n Per 1. Januar 2006 verlegte A.________ ihren Wohnsitz in den Kanton Schwyz (vom Wohnsitz der Mutter in eine eigene Wohnung mit einer neuen Beiständin).
\n B. Am 8. Februar 1988 meldete die Mutter (als Beiständin) A.________ bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug für Erwachsene an (IV-act. 49). Mit Verfügung vom 8. November 1989 wurde A.________ bei der Diagnose: \"Epilepsie - GG 387 / Entwicklungsrückstand / Sprachgebrechen\" eine ganze Invalidenrente zugesprochen (IV-act. 57f.). Diese Rentenzusprache wurde im Rahmen der regelmässigen Rentenrevisionen jeweils bestätigt bei stationärem Gesundheitszustand; zuletzt am 22. Juni 2010 (vgl. IV-act. 66, 73, 87, 96, 109).
\n C. Am 27. Mai 2016 meldete Dr.med. E.________ (FMH Psychiatrie und Psychotherapie, FMH Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Systemische Therapie und Supervision) der IV-Stelle telefonisch (nachdem er am 6.6.2014 als nachbehandelnder / neuer Psychiater von A.________ die IV-Akten zur Einsicht verlangt hat, vgl. IV-act. 112), dass er bei A.________ Eingliederungspotential im ersten Arbeitsmarkt sehe und eine IV-Revision eingeleitet werden solle (IV-act. 122). Zudem reichte Dr.med. E.________ einen ausführlichen Arztbericht ein (IV-act. 129f.).
\n D. In der Folge erachtete die IV-Stelle eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung als nötig, was A.________ mit Schreiben vom 23. Dezember 2016 mitgeteilt wurde (IV-act. 132). Nachdem A.________ mit Schreiben vom 4. Januar 2017 Ergänzungsfragen stellte (IV-act. 135), wurde der Begutachtungsauftrag der Gutachterstelle L.________ zugelost (IV-act. 136). Das per 14. Juli 2017 datierte L.________-Gutachten ging am 17. Juli 2017 bei der IV-Stelle ein (IV-act. 143). Am 20. Oktober 2017 erfolgte die Stellungnahme der RAD-Ärztin M.________ (Allgemeinmedizin) (IV-act. 148-3f./4).
\n E. Am 22. Januar 2018 wurde A.________ im Rahmen der eingliederungsorientierten Rentenrevision zu einem Gespräch betreffend Wiedereingliederung eingeladen (IV-act. 150), welches am 12. Februar 2018 erfolgte (Vi-act. 151). Nachdem die Berufsberatung ergeben hat, dass A.________ zurzeit keine Aus- oder Weiterbildung machen möchte (vom Wunsch, eine 2-jährige Ausbildung zur Kinderbetreuerin zu machen, sah A.________ ab, nachdem der dafür notwendige Multicheck EBA zu schwierig für sie war, vgl. IV-act. 151), sondern lieber selber eine Beschäftigung, \"die besser zu ihr passt\