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I 2020 31
 
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Entscheid vom 11. August 2020
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
C.________,
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Gegenstand
Unfallversicherung (Kausalität; HWS-Distorsion)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jg. 1967) ist bei der D.________ angestellt und war dadurch bei der  C.________ gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen obligatorisch versichert, als sie als Lenkerin eines im Stau stehenden Motorfahrzeuges am 17. August 2018 einen Heckauffahrunfall erlitt. Als Folge dieses Unfalles zog sich A.________ eine HWS-Distorsion Grad II mit anfänglich vollständiger Arbeitsunfähigkeit zu. Ab dem 3. September 2018 konnte die Arbeitsfähigkeit auf 60% und ab 2. Oktober 2018 auf 80% gesteigert werden bis am 4. März 2019 die volle Arbeitsfähigkeit wieder erreicht wurde. Die C.________ anerkannte insoweit ihre Leistungspflicht.
\n B. Mit Bericht vom 8. Februar 2019 informierte Dr.med. E.________ (Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin) die C.________ über ein weiteres Ereignis vom Wochenende des 26./27. Januar 2019, bei welchem eine Passagierin bei der Bahnhofeinfahrt eines Zuges gegen A.________ gefallen sei und sie an die Wand gestossen wurde, was den Fallabschluss verzögere. Ab dem 10. Mai 2019 war sie erneut vollständig arbeitsunfähig. Am 20. Mai 2019 ging bei der C.________ ein Kostengutsprachegesuch für eine stationäre psychosomatische Rehabilitation für A.________ ein.
\n C. Mit Verfügung vom 30. Juli 2019 stellte dir C.________ die Versicherungsleistungen per 30. April 2019 mangels natürlicher und adäquater Kausalität zwischen den noch bestehenden Beschwerden und dem Unfallereignis ein. Dagegen erhob A.________ am 16. September 2019 Einsprache, die mit Einspracheentscheid vom 12. März 2020 abgewiesen wurde.
\n D. Am 15. April 2020 lässt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz rechtzeitig Beschwerde erheben mit den Anträgen:
\n 1. Der Einspracheentscheid der C.________ vom 12. März 2020 sei aufzuheben.
\n 2. Die C.________ sei zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen für die Folgen des Unfallereignisses vom 17. August 2018 über den 30. April 2019 hinaus fortdauernd zu erbringen.
\n 3. Unter Entschädigungsfolge.
\n E. Mit Vernehmlassung vom 16. Juni 2020 beantragt die C.________ die Abweisung der Beschwerde.
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\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (