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I 2020 42
 
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Entscheid vom 15. Oktober 2020
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
MLaw Christina Zehnder, a.o. Gerichtsschreiberin
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Parteien
C.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwältin A.________
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:
\n A. C.________ (geb. ________1963) hat die Grundschule im Heimatland (Kosovo) absolviert und 1987 geheiratet, wobei ihr Ehemann in der Folge in der Schweiz arbeitete. Sie ist Mutter von zwei Söhnen (1990 und 1992). Im Jahre 2001 reiste sie mit ihren Söhnen in die Schweiz (siehe IV-act. 23-3/11 unten und 11). Vom April 2004 bis Januar 2007 war sie als Reinigungsmitarbeiterin für die Firma D.________ GmbH und ab April 2007 für AK.________ (Zimmerfrau/ Küchenhilfe bis ________2016) erwerbstätig; zusätzlich reinigte sie bei Dritten auf Stundenbasis (vgl. IV-act. 3f.). Vom 29. April 2016 bis zum 3. Mai 2016 hielt sich C.________ im Spital AM.________ auf (Selbstzuweisung bei rezidivierendem Schwindel, IV-act. 13-25/62).
\n Am 28. Juli 2016 meldete sie sich zur Früherfassung bei der IV-Stelle (IV-act. 1). Nach einem Erstgespräch vom 18. August 2016 teilte die IV-Stelle am 19. August 2016 mit, dass eine IV-Anmeldung angezeigt sei (IV-act. 5). Diese Anmeldung zum Leistungsbezug ging am 13. Oktober 2016 bei der IV-Stelle ein, wobei die gesundheitlichen Probleme mit \"Kopfschmerzen/ Schwindel\" umschrieben wurden (IV-act. 6-6/10 Ziff. 6.1).
\n B. Vom 28. Februar 2017 bis zum 14. März 2017 war C.________ nach Zuweisung ihres Hausarztes Dr.med. E.________ in der Psychiatrischen Klinik AN.________ in AO.________ hospitalisiert (IV-act. 23).
\n Nach diversen Abklärungen empfahl der RAD-Arzt Dr.med. F.________ am 5. Oktober 2017 eine psychiatrische Begutachtung bei Dr.med. G.________ (AP.________, IV-act. 32-5/5), was mit Schreiben vom 13. Oktober 2017 mitgeteilt wurde (IV-act. 33). Das entsprechende Gutachten vom 28. März 2018 ging am Folgetag bei der IV-Stelle ein (IV-act. 44). Nach Kenntnisnahme des Gutachtens warf der RAD-Arzt Dr.med. F.________ am 29. Mai 2018 die Frage auf, ob mittels Intensivierung der psychiatrischen Behandlung eine Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit erreicht werden könnte (IV-act. 47-5/6). In der Stellungnahme vom 4. Juni 2018 empfahl die RAD-Psychiaterin Dr.med.univ. Dr.phil. H.________ eine neuropsychologische Begutachtung sowie eine umfassende Beschwerdenvalidierung (IV-act. 47-6/6). Daraufhin wurde Dr.phil. AQ.________ mit der Durchführung einer neuropsychologischen Begutachtung beauftragt. Ihr Gutachten vom 16. Juli 2019 ging am 17. Juli 2019 bei der IV-Stelle ein (IV-act. 58). Dazu äusserte sich der RAD-Psychiater Dr.med. I.________ in einer Stellungnahme vom 16. September 2019 (IV-act. 59-8f./9).
\n C. Mit Vorbescheid vom 11. Oktober 2019 kündigte die IV-Stelle an, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 61). Dagegen liess C.________ innert erstreckter Frist am 6. Januar 2020 Einwände erheben (IV-act. 68), zu welchen der RAD-Psychiater Dr.med. I.________ am 9. März 2020 Stellung nahm. Am 26. März 2020 verfügte die IV-Stelle, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 72).
\n D. Gegen diese am 31. März 2020 eingegangene Verfügung liess C.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach