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\n \n \n I 2020 51
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| \n Entscheid vom 15. Oktober 2020
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n MLaw Aaron Steiner, a.o. Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
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| \n gegen
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| \n Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Unfallversicherung (Integritätsentschädigung)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. 1978) ist seit dem 1. Juni 2017 bei der C.________ GmbH als Gipser angestellt und dadurch bei der Suva gegen Unfallfolgen obligatorisch versichert. Mit Schadenmeldung vom 20. März 2018 informierte die Arbeitgeberin die Suva, dass A.________ am 17. März 2018 bei der Reinigung eines Rohrs eines Silos für Grundputz Grundputzmaterial ins rechte (recte wohl: linke) Auge gelangt ist, woraufhin er ins Spital Schwyz und von dort in die Augenklinik nach I.________ gebracht wurde (Vi-act. 1). Mit Schreiben vom 22. März 2018 teilte die Suva der Arbeitgeberin mit, sie übernehme für die Folgen des Berufsunfalles vom 17. März 2018 von A.________ die Versicherungsleistungen (Vi-act. 2).
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B. In der Augenklinik des I.________spitals (Hospitalisation 17.3. - 23.3.2018) erfolgten notfallmässig die Entfernung der Gipsreste und Augenspülung. Am 21. März 2018 wurden bei ungenügender Wundheilung eine Peritotomie und Amnionmembran-Transplantation erforderlich (Vi-act. 9). Am 4. Oktober 2018 folgte die Implantation einer Hinterkammerlinse (Vi-act. 52) und am 21. November 2018 eine Hornhauttransplantation (Vi-act. 59).
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C. Ab dem 7. Januar 2019 arbeitete A.________ zu 50% jeweils halbtags, unter Verrichtung der üblichen Tätigkeiten zu voller Leistung, mit einer speziellen Brille und möglichst ohne Staub (Vi-act. 63 und 65). Ab 1. Februar 2019 nahm A.________ seine Arbeitstätigkeit wieder zu 100% auf (Vi-act. 67).
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D. Nach Einholung einer medizinischen Beurteilung verfügte die Suva am 14. Mai 2019 die Ausrichtung einer Integritätsentschädigung für die verbliebene Beeinträchtigung bei einer Integritätseinbusse von 8% in der Höhe von Fr. 11'856.-- (Vi-act. 77).
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E. Gegen die Verfügung vom 14. Mai 2019 liess A.________ am 28. Mai 2019 Einsprache einreichen (Vi-act. 80), welche mit Eingabe vom 24. Juni 2019 begründet wurde (Vi-act. 82). Mit Entscheid vom 15. Mai 2020 wurde die Einsprache abgewiesen (Vi-act. 87; Bf-act. 1).
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F. A.________ lässt am 27. Mai 2020 gegen den Einspracheentscheid vom 15. Mai 2020 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:
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\n - Der Einspracheentscheid vom 15. Mai 2020 sei aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer eine Integritätsentschädigung von mindestens 17% auszurichten.
\n - Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
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G. Mit Vernehmlassung vom 19. August 2020 beantragt die Suva die Beschwerdeabweisung. Am 3. September 2020 lässt der Beschwerdeführer hierzu Stellung nehmen. Mit Duplik vom 9. Oktober 2020 bestätigt die Suva ihren Antrag gemäss Vernehmlassung.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1. Im konkreten Fall ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer am 17. März 2018 einen Unfall erlitt, für welchen die Vorinstanz leistungspflichtig wurde, was sie auch anerkannte. Des Weiteren ist unstrittig, dass der Beschwerdeführer ab 1. Februar 2019 seine Arbeitstätigkeit wieder zu 100% ausüben konnte, er für die verbliebene dauernde Beeinträchtigung jedoch Anspruch auf eine Integritätsentschädigung hat (vgl. Ingress Bst. A und C f.).
\n Während die Vorinstanz bei einem bestkorrigierten Fernvisus von 0.64 von einer Integritätseinbusse von 8% ausgeht (Ingress Bst. D; Vi-act. 76), macht der Beschwerdeführer einen Visus mit Korrektur von maximal 0.3 und somit eine Integritätseinbusse von 17% geltend (Vi-act. 82; Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 27.5.2020 S. 5 Ziff. 9).
\n Streitig und nachfolgend zu prüfen ist somit, ob die Suva zu Recht eine Integritätsentschädigung gestützt auf eine Integritätseinbusse von 8% zugesprochen und eine höhere Entschädigung abgelehnt hat.
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2.1 Gemäss