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\n \n \n I 2020 6
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| \n Entscheid vom 10. Juni 2020
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Urs Gössi, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Rente)
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Sachverhalt:\n
A. A.________(geb. 1967), verheiratet, Mutter einer am 7.8.2003 geborenen Tochter) hat nach der Volksschule in C.________ zunächst eine Ausbildung als Coiffeuse und später eine Handelsschule absolviert; von 2001 bis 2003 liess sie sich als Direktionsassistentin ausbilden (ohne Abschluss, vgl. IV-act. 5-1/3). In der Folge war sie für verschiedene Firmen erwerbstätig (nebst der ursprünglichen Coiffeurtätigkeit u.a. im Verkauf, als Kundenberaterin, als Sachbearbeiterin im Verkauf Innendienst, im Sekretariat, in der Administration und als Assistentin eines Vorsitzenden der Geschäftsleitung; zuletzt war A.________ bei D.________ angestellt und zwar bis Mai 2012, vgl. die Auflistung in IV-act. 5).
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B. Am 25. Oktober 2016 ging bei der IV-Stelle eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen ein; die gesundheitlichen Probleme wurden mit Multipler Sklerose umschrieben (IV-act. 1-6/8).
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C. In der Folge holte die IV-Stelle medizinische Berichte ein und veranlasste zur Klärung der Statusfrage eine Haushaltabklärung; das entsprechende Abklärungsgespräch fand am 9. März 2017 statt (mit Bericht vom 27.3.2017 = IV-act. 13).
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D. Mit Vorbescheid vom 4. Mai 2017 kündigte die IV-Stelle an, ausgehend von der gemischten Methode (60% Erwerbstätigkeit/ 40% Haushalttätigkeit) und einer auf 20% veranschlagten Arbeitsfähigkeit ab 1. April 2017 eine Viertelsrente zu gewähren (IV-act. 16). Dagegen opponierte die für D.________ zuständige Pensionskasse mit einer Eingabe vom 24. Mai 2017 (IV-act. 21). Mit Verfügung vom 4. Juli 2017 sprach die IV-Stelle A.________ ausgehend von einem ermittelten IV-Grad von 41% mit Wirkung ab 1. April 2017 eine Viertelsrente zu (inkl. Kinderrente, vgl. IV-act. 26). Diese Verfügung ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.
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E. Aufgrund des neuen Berechnungsmodells für Teilerwerbstätige mit Aufgabenbereich (in Kraft seit 1.1.2018) eröffnete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren (vgl. IV-act. 36). Dazu erfolgte am 11. März 2019 eine erneute Haushaltabklärung (mit Bericht vom 28.3.2019, vgl. IV-act. 40).
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F. Mit Vorbescheid vom 11. Juli 2019 kündigte die IV-Stelle an, bei einem ermittelten IV-Grad von 49% weiterhin eine IV-Viertelsrente zu gewähren (IV-act. 53). Mit Eingabe vom 28. August 2019 ersuchte A.________ um eine Fristverlängerung bis 31. Oktober 2019 zur Einreichung von Einwänden gegen den Vorbescheid (IV-act. 54). Mit Schreiben vom 31. Oktober 2019 erläuterte sie den weiteren Verlauf hinsichtlich des Gesundheitszustandes sowie dass sie eine kleine Anstellung im F.________ erhalten habe (IV-act. 62).
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G. Am 4. Dezember 2019 verfügte die IV-Stelle, dass A.________ weiterhin Anspruch auf eine Viertelsrente habe (IV-Grad 49%, vgl. IV-act. 64).
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H. Gegen diese am 10. Dezember 2019 eingegangene Verfügung liess A.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach