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I 2020 71
 
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Entscheid vom 14. Januar 2021
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern,
\n Vorinstanz,
\n vertreten durch Rechtsanwältin MLaw C.________,
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Gegenstand
Unfallversicherung (Invalidenrente; Integritätsentschädigung)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jg. 1971) war bei D.________, Spenglerei und Flachbedachung, als Hilfsarbeiter angestellt und dadurch bei der Suva gegen Unfallfolgen obligatorisch versichert, als er am 23. Mai 1996 einen Unfall erlitt (Auseinandersetzung mit Vorarbeiter) und sich an der linken Hand verletzte (Vi-act. aus Dossier 06.52613.96.9, nachfolgend: I/178). Dr.med. E.________ (FMH für Innere Medizin) diagnostizierte gemäss Bericht vom 17. Juni 1996 eine Navikulare Fraktur links (Vi-act. I/179). Gestützt auf die Abschlussuntersuchung des Kreisarztes Dr.med. F.________ vom 9. Dezember 1997, wonach die Funktion der linken adominanten Hand bei posttraumatischer Radiokarpalarthrose eingeschränkt ist (Vi-act. I/181), sowie kreisärztliche Untersuchung von Dr.med. G.________ (FMH Chirurgie) vom 9. November 1999, wonach der Zustand nach Scaphoidfraktur links vor 3.5 Jahren seit der Untersuchung vom 9. Dezember 1997 in etwa gleich geblieben sei (Vi-act. I/4), verfügte die Suva am 17. Dezember 1999 eine Invalidenrente ab 1. Juni 1998 bei einer Erwerbsunfähigkeit von 20% sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Einbusse von 10% (Vi-act. I/184). Mit Einspracheentscheid vom 14. Juni 2000 wurde A.________ ab 1. Juni 1998 eine Invalidenrente von 30% zugesprochen (Vi-act. I/7). Mit Schreiben vom 13. Januar 2007 wurde der Rentenanspruch bestätigt (Vi-act. I/15).
\n B.1 Am 1. April 1999 hat A.________ eine neue Stelle als Hilfsarbeiter Kaffeemaschinenmontage bei der AB.________ AG angetreten (Vi-act. I/1). Am 5. Oktober 2012 erfolgte eine Rückfallmeldung aufgrund vermehrter Schmerzen am linken Handgelenk bei der täglichen Arbeit (Vi-act. I/17, 21). Am 25. Juli 2016 meldete sich A.________ bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Vi-act. I/63). Am 8. September 2016 erfolgte eine weitere Rückfallmeldung betreffend Schmerzen im linken Handgelenkt (Vi-act. I/67). Am 13. Dezember 2016 erfolgte eine kreisärztliche Abschlussuntersuchung sowie eine Neuschätzung des Integritätsschadens von 20% (Vi-act. I/86 f.). Eine Neuüberprüfung der Rente konnte aufgrund des nachfolgenden Schadenfalls noch nicht erfolgen (Vi-act. I/121).
\n B.2 Mit Schadenmeldung vom 2. Februar 2017 informierte die Arbeitgeberin die Suva, A.________ habe sich am 30. Januar 2017 beim Bedienen des Luftschraubers die rechte Schulter verdreht, weil ein Gewinde eingeklemmt worden sei (Vi-act. aus Dossier 23.50836.17.1, nachfolgend II/1). Ab diesem Zeitpunkt war A.________ zu 100% arbeitsunfähig (Vi-act. II/10). Mit Schreiben vom 2. März 2017 teilte die Suva A.________ mit, sie übernehme für die Folgen des Schadenfalls vom 30. Januar 2017 die Versicherungsleistungen (Vi-act. II/13). In der Folge konnte A.________ ab dem 3. April 2017 wieder teilweise arbeiten (Vi-act. II/41). Ab dem 7. August 2017 war er wieder zu 100% arbeitsunfähig aufgrund zunehmender Schmerzen nach Schulterunfall (Vi-act. II/46). Am 12. Oktober 2017 wurde A.________ an der rechten Schulter operiert (Vi-act. II/70). Nachdem ein Arbeitsversuch bei der Arbeitgeberin im Februar 2018 scheiterte, wurde A.________ per 31. Mai 2018 gekündigt (Vi-act. II/122). Am 15. Oktober 2018 erfolgte eine weitere Operation der rechten Schulter (Vi-act. II/190).
\n C. Mit Schreiben vom 5. Juli 2019 teilte die Suva A.________ mit, dass eine Behandlung nicht mehr notwendig sei, weshalb die Heilkosten- und Taggeldleistungen mit dem 31. August 2019 eingestellt würden. Ab dem Zeitpunkt des Abschlusses werde die bereits bestehende Invalidenrente neu beurteilt. Zudem stehe A.________ eine Integritätsentschädigung zu (Vi-act. I/203, II/232).
\n D. Mit Verfügung vom 15. Juli 2019 sprach die Suva A.________ per 1. September 2019 eine kombinierte Rente von 35% sowie für die Folgen des Unfalls vom 23. Mai 1996 eine Integritätsentschädigung von insgesamt 20% sowie für die Folgen des Unfalls vom 30. Januar 2017 eine Integritätsentschädigung von 15% zu (Vi-act. I/209, II/242).
\n E. Gegen die Verfügung vom 15. Juli 2019 liess A.________ am 16. September 2019 Einsprache erheben (Vi-act. I/211, II/250). Mit Entscheid vom 2. Juli 2020 wurde die Einsprache abgewiesen (Vi-act. I/218, II/274).
\n F. A.________ lässt am 4. September 2020 (Postaufgabe) gegen den Einspracheentscheid vom 2. Juli 2020 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht (unter Berücksichtigung des Fristenstillstands nach