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I 2020 75
 
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Entscheid vom 11. Dezember 2020
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
 
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. D.________,
 
gegen
 
Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1,
\n Postfach, 6002 Luzern,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Unfallversicherung (Invalidenrente)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geboren 1965) erlitt als Angestellter Bauarbeiter der B.________ AG am 18. Oktober 2000 einen Berufsunfall mit einer Ruptur des Ligamentum patellae und der medialen sowie lateralen Retinacula des linken Knies. Die Suva erbrachte die hierfür gesetzlich vorgesehenen Leistungen. Am 22. Februar 2007 klemmte sich A.________ beim Einklinken des Hakens eines Klappkübels am Kran den linken Daumen ein, sodass es dabei zu einer Amputation der distalen Daumenkuppe mit offener Endgliedfraktur und traumatischer Zerreissung des Nagelbettes kam. Auch nach diesem Unfall erbrachte die Suva die hierfür gesetzlich vorgesehenen Leistungen. Mit Verfügung vom 12. Dezember 2007 sowie Einspracheentscheid vom 28. April 2008 stellte die Suva die Heilkosten- und Taggeldleistungen per 30. November 2007 ein und sprach A.________ - für seine Beeinträchtigung der Erwerbstätigkeit als Folge der beiden Unfälle - ab 1. Dezember 2007 eine Invalidenrente von 14% sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 12.5% (10% für chronische Gonalgie; 2.5% für Amputation der distalen Daumenkuppe der Hand links; vgl. Suva-act. I 137) zu. Die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht mit Entscheid vom 31. Juli 2008 (VGE I 2008 95) insoweit gut, als es den Invaliditätsgrad auf 25% erhöhte. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. Nach Prüfung einer Rentenrevision hat die Suva diese Rente am 6.  Dezember 2011 bestätigt (Suva-act. II 80).
\n B. A.________ war bis am 28. Februar 2015 bei der C.________ AG (vormals B.________ AG) beschäftigt, anschliessend bezog er Arbeitslosenentschädigung und war dadurch weiterhin bei der Suva unfallversichert. Bei einem Motorradunfall vom 21. Oktober 2016 erlitt A.________ eine Rissquetschwunde am Unterschenkel links dorsal mit Eröffnung der Muskelfaszie, eine Rissquetschwunde prätibial rechts und eine osteochondrale Läsion am mittleren Talus sowie dem zentralen Pilon tibiale des linken OSG (vgl. Suva-act. III 1 [Schadenmeldung UVG für arbeitslose Personen]; Suva-act. III 6; Suva-act. III 12). Die Suva erbrachte auch hierfür die gesetzlich vorgesehenen Leistungen.
\n C. Mit Verfügung vom 18. Dezember 2017 sprach die Suva A.________ für die verbliebene Beeinträchtigung aus dem Unfall vom 21. Oktober 2016 aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 26% eine Invalidenrente ab dem 1. Januar 2018 zu sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 5%. Die Integritätsentschädigung blieb unangefochten; die Invalidenrente von 26% bestätigte die Suva auf Einsprache hin mit Entscheid vom 11. Oktober 2018. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 14. November 2018 forderte A.________ eine Invalidenrente von mindestens 30%, eventualiter sei die Sache an die Suva zurückzuweisen. Mit VGE I 2018 105 vom 16. Juli 2019 wurde die Beschwerde in dem Sinne gutgeheissen, als der Einspracheentscheid vom 11. Oktober 2018 aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen zur weiteren Abklärung und zu neuem Entscheid über den Rentenanspruch ab 1. Januar 2018 an die  Vorinstanz zurückgewiesen wurde.
\n D. Nach Einholen einer ärztlichen Beurteilung bei Kreisarzt Dr.med. E.________ (Facharzt orthopädische Chirurgie) sprach die Suva A.________ mit Verfügung vom 6. März 2020 eine Invalidenrente von 26% ab 1. Januar 2018 (bei einem Rentenanspruch bis 31.12.2017 von 25%) zu und anerkannte eine Integritätseinbusse von 5% (Suva-act. III 139). Gegen die Zusprache einer Invalidenrente von 26% erhob A.________ am 7. März 2020 Einsprache (die Integritätsentschädigung blieb erneut unangefochten), wobei er eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 30% beantragte (Suva-act. III 142). Am 14. April 2020 forderte sein Rechtsvertreter eine Besprechung des Falles (Suva-act. III 146), was die Suva am 21. April 2020 ablehnte (Suva-act. III 148). Mit Entscheid vom 4. August 2020 wies die Suva die Einsprache ab (Bf-act. 1).
\n E. Am 12. September 2020 lässt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht (unter Beachtung des Fristenstillstandes,