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I 2020 8
 
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Entscheid vom 10. Juni 2020
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. ________1957, polnischer und deutscher Staatsangehöriger) war als Kranführer bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 12. August 2013 einen Verkehrsunfall erlitt (seitliche Frontalkollision). Die Suva anerkannte die Leistungspflicht und erbrachte Leistungen. Mit Verfügung vom 10. Oktober 2014 stellte die Suva die Leistungen ein mit der Begründung, dass die aktuell geklagten Beschwerden organisch nicht hinreichend nachweisbar seien und nach Prüfung der massgebenden Kriterien die Adäquanz zu verneinen sei. Eine dagegen erhobene Einsprache hat die Suva mit Entscheid vom 22. Januar 2015 abgewiesen (vgl. Suva-Akten 3-2/19ff.).
\n B. In der Zwischenzeit war am 31. Oktober 2014 bei der IV-Stelle eine von A.________ unterzeichnete Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen eingegangen (IV-act. 1). Nach diversen Abklärungen veranlasste die IV-Stelle die Durchführung einer polydisziplinären Abklärung. Der Begutachtungsauftrag wurde der C.________ AG zugelost (IV-act. 38), welche das Gutachten am 19. Mai 2016 erstattete (siehe IV-act. 63). Den Angaben im Gutachten ist u.a. zu entnehmen, dass A.________ am 7. März 2015 aufgrund eines akuten Vorderwandinfarkts bei koronarer Dreigefässerkrankung mit der Rega ins D.________ (Spital) gebracht wurde (Rekanalisierung/ Stent, vgl. IV-act. 63-18/103).
\n C. Mit Vorbescheid vom 3. Juni 2016 erklärte die IV-Stelle sinngemäss, gestützt auf die Ergebnisse der getroffenen Abklärungen (Gutachten) werde das Leistungsbegehren abgewiesen (IV-act. 68). Dagegen liess A.________ am 20. Juli 2016 Einwände erheben (IV-act. 73) und am 30. November 2016 ein Gutachten von Dr.med. E.________ einreichen (vgl. IV-act. 88). Mit Entscheid I 2016 33 vom 20. Januar 2017 hat das Verwaltungsgericht eine Beschwerde gegen die von der IV-Stelle abgelehnte Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung im Verwaltungsverfahren abgewiesen (IV-act. 93). Für eine Stellungnahme zum Gutachten von Dr.med. E.________ veranschlagte die Gutachterstelle C.________ AG Kosten von Fr. 5'000.-- (IV-act. 107). Der RAD-Arzt Dr.med. F.________ erachtete am 19. Juni 2017 den Zeitpunkt einer Verlaufsbegutachtung als ungünstig (u.a. mit Verweis darauf, dass ein Karpaltunnelsyndrom und ein Sulcus-ulnaris-Syndrom i.d.R. behandelbar seien und die Arbeitsfähigkeit höchstens vorübergehend einschränken könnten, vgl. IV-act. 111-8/8). A.________ wurde am 28. Juli 2017 im M.________ (Spital) operiert (IV-act. 123-9/15: Ellbogen rechts: Neurolyse und Dekompression des N. ulnaris). Am 16. November 2018 folgte eine weitere Operation (Dekompression und Vorverlagerung N. ulnaris, IV-act. 184-128/141).
\n D. Zwischenzeitlich hatte die IV-Stelle am 27. Juli 2018 mitgeteilt, dass eine polydisziplinäre Abklärung nötig sei (IV-act. 167). Der Begutachtungsauftrag wurde der V.________ zugelost (IV-act. 170). Die Namen der Gutachter wurden mit Schreiben vom 24. September bzw. 18. Dezember 2018 bekanntgegeben (siehe IV-act. 174 und 182). Am 1. April 2019 wurde das V.________-Gutachten erstattet (IV-act. 184). Mit Vorbescheid vom 1. Mai 2020 kündigte die IV-Stelle an, ab 1. April 2015 eine Viertelsrente und ab 1. Januar 2019 eine halbe IV-Rente zu gewähren (IV-act. 187). Dagegen erhob A.________ am 3. Juni 2019 Einwände (IV-act. 190), zu welchen sich die Gutachter am 26. August 2019 äusserten (IV-act. 200).
\n E. Mit Verfügung vom 19. Dezember 2019 hat die IV-Stelle A.________ mit Wirkung ab 1. April 2015 eine Viertelsrente und mit Wirkung ab 1. Januar 2019 eine halbe IV-Rente zugesprochen (IV-act. 206f.).
\n F. Gegen diese am 23. Dezember 2019 eingegangene Verfügung liess A.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach