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I 2020 94
 
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Entscheid vom 12. März 2021
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
MLaw Tanja Marty, a.o. Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
 
gegen
 
IV-Stelle AL.________, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 AL.________,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. ______, Vater eines Sohnes mit Jahrgang 2001, geschieden seit dem 9.1.2013) hat von 1980 bis 1984 eine Ausbildung als Elektro-Monteur (mit Fähigkeitsausweis) absolviert (IV-act. 1-5/9). Nach der Aktenlage arbeitete er im Lehrbetrieb weiter bis 1986, um dann bis 1991 für die B.________ zu arbeiten (IV-act. 7). Es folgten diverse weitere Anstellungen und dann (bis 2010) rund 13 Jahre als Berater im Finanzsektor (IV-act. 83-25/46 unten). In der Folge nahm er eine selbständige Erwerbstätigkeit im Finanzbereich auf (und baute mit Kollegen zwei Firmen auf: C.________ GmbH und D.________ GmbH, vgl. IV-act. 83-26/46).
\n B. Am 21. Februar 2017 ging bei der IV-Stelle eine Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen ein. A.________ umschrieb seine gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie folgt: \"Am 14.09.2015 wurde ich bei einem Raubüberfall vom Velo gerissen und verletzt. Seither habe ich grosse psychische Probleme\" (IV-act. 1-6/9 Ziff. 6.1). Nach diversen Abklärungen teilte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 26. September 2017 mit, es sei vorgesehen, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 20). An dieser Abweisung des Leistungsbegehrens hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 8. November 2017 fest (IV-act. 21).
\n C. Vom 18. Juli 2018 bis zum 29. August 2018 hielt sich A.________ in der Clinica E.________ (in F.________) auf (IV-act. 31).
\n Am 19. November 2018 ging bei der IV-Stelle eine neue IV-Anmeldung von A.________ ein, welche durch einen Bericht der Psychiaterin G.________ vom 16. November 2018 unterstützt wurde (vgl. IV-act. 30).
\n D. Am 1. April 2019 teilte die IV-Stelle mit, dass eine medizinische Abklärung bzw. eine Begutachtung durch Dr.med. H.________ (Psychiatrie und Psychotherapie, St. Margrethen SG) nötig sei (IV-act. 42).
\n Mit Beschluss vom 8. Mai 2019 hat die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) I.________ für A.________ eine Beistandschaft errichtet und den Berufsbeistand J.________ als Mandatsträger eingesetzt (IV-act. 52).
\n Gemäss Mitteilung vom 24. Juli 2019 wurde der Begutachtungsauftrag vorläufig aufgrund eines per Anfang August 2019 geplanten Eintritts in die Klinik K.________ sistiert (IV-act. 54). Am 11. September 2019 ist A.________ aus der Klinik K.________ ausgetreten (IV-act. 58).
\n Nach der Reaktivierung des Begutachtungsauftrages fand das psychiatrische Explorationsgespräch am 29. Januar 2020 in der Praxis von med.pract. H.________ in AA.________ (AR) statt (IV-act. 72 i.V.m. 75-2/46). Das entsprechende Gutachten wurde am 29. Februar 2020 erstattet (Eingang IV-Stelle: 2.3.2020).
\n E. Am 30. März 2020 beurteilte der RAD-Psychiater Dr.med. L.________ das Gutachten als schlüssig und nachvollziehbar (IV-act. 77).
\n Mit Vorbescheid vom 1. April 2020 kündigte die IV-Stelle an, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 79). Dagegen reichte A.________ innert erstreckter Frist am 1. Juli 2020 Einwände ein (IV-act. 87). Nach einer Prüfung dieser Einwände empfahl der RAD-Arzt Dr.med. L.________ eine Rückfrage an die Gutachterin, welche mit Schreiben vom 10. August 2020 vorgenommen wurde (IV-act. 89, 90). Die Antwort der Gutachterin folgte am 18. September 2020 (IV-act. 91). Nach einer Würdigung dieser Antwort durch den erwähnten RAD-Arzt (IV-act. 93) verfügte die IV-Stelle am 24. September 2020, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 95).
\n F. Dagegen erhob A.________ fristgerecht am 26. Oktober 2020 (Montag) beim Verwaltungsgericht Beschwerde mit dem Antrag, es seien ihm IV-Leistungen zuzusprechen. Am 26. November 2020 reichte er eine ärztliche Stellungnahme seiner behandelnden Psychiaterin ein.
\n Mit Vernehmlassung vom 10. Februar 2021 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1.1  Nach Art. 4 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG; SR 831.20) vom 19. Juni 1959 in Verbindung mit