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I 2021 11
 
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Entscheid vom 24. August 2021
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.iur. Vital Zehnder, Richter
 
MLaw Stefanie Zlauwinen, a.o. Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. ____1965, Mutter von drei erwachsenen Kindern mit Jahrgang 19__, 19__ und 19__, zum zweiten Mal verheiratet seit 22.2.2011) hat die obligatorische Volksschule in B.________ absolviert. Eine begonnene Kochlehre hat sie nicht abgeschlossen. In der Folge übte sie diverse Beschäftigungen aus (u.a. als Serviceangestellte, in der Pflege von Familienangehörigen, von Februar 1999 bis Ende Juli 2018 als C.________-Angestellte im D.________, vgl. die Auflistung in UV-act. 3-32f./116).
\n B. Am 18. Dezember 2007 (= Eingangsdatum) hatte sich A.________ bei der IV-Stelle zum Bezug von Leistungen angemeldet; die gesundheitlichen Beeinträchtigungen wurden mit \"Brustkrebs\" umschrieben (vgl. IV-act. 2). Die IV-Stelle erteilte Kostengutsprache für Brustprothesen links (IV-act. 8).
\n C. Eine weitere IV-Anmeldung traf am 30. März 2016 bei der IV-Stelle ein mit folgenden Angaben zur gesundheitlichen Beeinträchtigung: \"verschiedene Leiden aktuell Knie\" (IV-act. 14-5/7). Nach Abklärungen teilte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 17. Juni 2016 mit, es sei vorgesehen, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 32). Daran hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. August 2016 fest (IV-act. 33).
\n D. Am 15. Juli 2019 unterzeichnete A.________ eine weitere Anmeldung für IV-Leistungen, wobei sie die folgenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen aufführte: Diverse Leiden, beide Knie operiert, Brustkrebs, Schulterverletzung (Unfall vom 16.10.2018) sowie Leberwerte nicht normal (Abklärungen pendent, vgl. IV-act. 39).
\n Nach einer Beurteilung der medizinischen Unterlagen durch die RAD-Ärztin E.________ (Allgem. Innere Medizin FMH, vgl. IV-act. 53) forderte die IV-Stelle A.________ am 20. April 2020 auf, im Rahmen der Mitwirkungspflicht eine Behandlung an einem Adipositaszentrum sowie eine Gewichtsreduktion vorzunehmen (IV-act. 55). Eine weitere Beurteilung des Verlaufs durch die gleiche RAD-Ärztin erfolgte am 14. Juli 2020 (IV-act. 64). Am 18. August 2020 wurde noch eine Haushaltabklärung vorgenommen (IV-act. 66). Mit Vorbescheid vom 27. August 2020 kündigte die IV-Stelle an, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 68). Dagegen liess A.________ am 23. September 2020 einen vorsorglichen Einwand erheben (IV-act. 73). Innert bis 2. Januar 2021 erstreckter Frist erfolgten keine ergänzenden Ausführungen (IV-act. 77).
\n E. Am 12. Januar 2021 verfügte die IV-Stelle, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 78).
\n Gegen diese am 15. Januar 2021 eingegangene Verfügung reichte A.________ rechtzeitig am 15. Februar 2021 beim Verwaltungsgericht Beschwerde ein mit den folgenden Anträgen:
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  1. Es sei die Verfügung aufzuheben.
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  3. Es sei der Beschwerdeführerin eine Rente zuzusprechen.
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  5. Eventualiter seien Eingliederungsmassnahmen zu ergreifen.
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  7. Eventualiter sei der Fall der Beschwerdegegnerin zur Neubeurteilung oder weiteren medizinischen Abklärungen zurückzuweisen.
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  9. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
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\n Mit Vernehmlassung vom 10. März 2021 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Nach Art. 4 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG; SR 831.20) in Verbindung mit