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I 2021 15
 
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Entscheid vom 12. April 2021
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
MLaw Tanja Marty, a.o. Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach,
\n 6002 Luzern,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Unfallversicherung (Leistungen; Unfallkausalität)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jg. 20__) ist seit dem 5. November 2018 bis 31. Juli 2023 in einem befristeten Arbeitsverhältnis bei der Firma C.________ angestellt. Zunächst arbeitete er als Praktikant und anschliessend begann er die Lehre zum Elektroinstallateur EFZ. Durch die Anstellung war A.________ bei der Suva obligatorisch unfallversichert, als er am 4. Februar 2019 zu Hause mit der Ferse auf einer Treppenstufe hängen blieb und sich am Fuss verletzte (vgl. Vi-act. 1; 9). Mit Schadenmeldung UVG vom 8. Februar 2019 informierte die Arbeitgeberin die Suva über diesen Unfall. Er sei zu Hause beim Treppenlaufen abwärts ausgerutscht. Als Verletzung wurde eine Überdehnung der Bänder des rechten Fussgelenks angegeben (vgl. Vi-act. 1). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (vgl. Vi-act. 2; 3).
\n B. Aufgrund anhaltender Beschwerden im rechten Fussgelenk unterzog sich A.________ weiteren medizinischen Untersuchungen; schliesslich wurde er am 25. Juli 2019 in der D.________ bei Diagnose \"Osteochondrale Läsion laterale Talusschulter oberes Sprunggelenk rechts\" operiert (vgl. Vi-act. 22; 44).
\n C. Nach Einholen medizinischer Unterlagen sowie Konsultation des Kreisarztes verfügte die Suva am 20. November 2019 den Fallabschluss per 30. November 2019 und die Ablehnung eines darüber hinausgehenden Anspruchs auf weitere Versicherungsleistungen. Gemäss Kreisarzt seien die Beschwerden spätestens 12 Wochen nach dem Ereignis nicht mehr unfallbedingt; mit der Operation vom 25. Juli 2019 seien keine Unfallfolgen behandelt worden, dennoch habe die Suva die Kosten dafür übernommen (vgl. Vi-act. 65).
\n D. Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 18. Dezember 2019 Einsprache (vgl. Vi-act. 73), welche die Suva mit Einspracheentscheid vom 21. Juli 2020 abwies (vgl. Vi-act. 80).
\n E. A.________ lässt am 31. August 2020 fristgerecht - unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes vom 15. Juli 2020 bis 15. August 2020 (vgl.