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\n \n \n I 2021 24
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| \n Entscheid vom 19. Oktober 2021
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Urs Gössi, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n MLaw Simone Höfliger, a.o. Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwältin B.________,
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| \n gegen
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| \n Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern, \n Vorinstanz, \n vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. C.________,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Unfallversicherung (Heilkosten; Rückfall/Spätfolgen; Kausalität)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. ____) erlitt bei einem Berufsunfall 1995 eine sensomotorisch komplette Paraplegie sub Th8 (vgl. Vi-act. 2). Die Suva, bei welcher er obligatorisch unfallversichert war, anerkannte ihre Leistungspflicht.
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B. Am 28. Februar 2018 liess A.________ einen Rückfall bzw. eine Spätfolge aufgrund von Beschwerden im Analbereich melden: \"Seit seinem Unfall im Jahr 1995 ist Herr A.________ gehbehindert und auf einen Rollstuhl angewiesen. Durch das ständige Sitzen hat sich am Gesäss eine offene Wunde entwickelt, die sich nun entzündet hat\" (Vi-act. 104). Bereits am 21. Februar 2018 ersuchte die Uniklinik D.________ um Kostengutsprache zur stationären Aufnahme und fachgerechten paraplegologischen Versorgung. Die stationäre Aufnahme erfolgte schon am 17. Februar 2018 bei u.a. den Diagnosen Dekubitus Grad 4 perianal/sakral und Erysipel gluteal links mit grossvolumiger Abszessbildung ED 14.02.2018 (Vi-act. 102). Dem Gesuch entsprach die Suva und sie erteilte Kostengutsprache für sechs Wochen (Vi-act. 108). Am 10. April 2018 ersuchte die Uniklinik D.________ um Kostengutsprache für eine Verlängerung der Hospitalisation um sechs Wochen (Vi-act. 110). Aufgrund einer Beurteilung der Suva-Versicherungsmediziner vom 13. April 2018 lehnte die Suva das Gesuch am 17. April 2018 ab; Kostengutsprache werde bis längstens 8. März 2018 erteilt (Vi-act. 117). Auch Wiedererwägungsgesuche der Uniklinik D.________ vom 18. April 2018 (Vi-act. 120) und 30. April 2018 (Vi-act. 129) wurden nach ärztlichen Kurzbeurteilungen der Suva-Ärzte abgelehnt (Vi-act. 132). Am 19. Juli 2018 liess A.________ ein Wiedererwägungsgesuch durch die E.________ einreichen für die postoperative Rehabilitation (Vi-act. 145). Mit Schreiben vom 3. August 2018 zeigte sich auch der Krankenversicherer von A.________ mit der Ablehnung der Kostengutsprache nicht einverstanden (Vi-act. 148).
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C. Mit Verfügung vom 26. September 2018 bestätigte die Suva die Leistungsablehnung (Vi-act. 163). Gemäss ärztlicher Beurteilung bestehe kein sicherer oder wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall von 1995 und den gemeldeten Analfistelbeschwerden.
\n Gegen die Leistungsablehnung erhoben A.________ am 29. Oktober 2018
\n (Vi-act. 169) und der Krankenversicherer am 11. Juni 2019 (nachdem diesem die Leistungsablehnung am 8.5.2019 eröffnet wurde; Vi-act. 211, 216) Einsprache.
\n Im Rahmen des Einspracheverfahrens holte die Suva - nachdem sie den Einsprechern das rechtliche Gehör gewährt hatte - am 31. August 2020 ein Gutachten ein zur Frage: \"Besteht ein mindestens überwiegend wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen einer 2018 behandelten Analfistel und dem Unfall vom __.__.1995?\" (Vi-act. 297). Nach Vorlage des Gutachtens vom 23. November 2020 zog der Krankenversicherer seine Einsprache am 3. Februar 2021 zurück (Vi-act. 344). A.________ holte seinerseits eine ärztliche Beurteilung zum Gutachten ein und hielt gestützt auf diese am 22. Februar 2021 an der Einsprache fest (Vi-act. 347, 348).
\n Mit Entscheid vom 24. Februar 2021 wies die Suva die Einsprache ab (Vi-act. 351; Bf-act. 2).
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D. Am 7. April 2021 lässt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht (Fristenstillstand