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\n \n \n I 2021 30
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| \n Entscheid vom 13. Dezember 2021
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter
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| \n lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________,
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| \n Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern, \n Vorinstanz, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. C.________,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Unfallversicherung (Leistungen; Adäquanz)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. 1969) arbeitete seit dem 1. Oktober 2012 bei der D.________ AG als Hilfsfensterbauer und war damit bei der Suva obligatorisch unfallversichert. Am 27. März 2013 stieg A.________ bei der Arbeit auf eine Leiter, machte dabei einen Fehltritt und stürzte aus 2 - 2.5m Höhe zu Boden (Suva-act. 19). Im Schadenmeldeformular wurde eine Prellung am Oberschenkel links festgehalten (Suva-act. 2). Gleichentags erfolgte die Erstbehandlung im Paracelsus Spital in Richterswil (Suva-act. 8). Die Suva erbrachte in der Folge Leistungen (Suva-act. 3). Bei anhaltender Arbeitsunfähigkeit hielt sich A.________ vom 5. September 2013 bis 10. Oktober 2013 zur stationären Rehabilitation in der Rehaklinik Bellikon auf (Suva-act. 50, 61). Per 30. September 2013 wurde ihm seine Arbeitsstelle bei der D.________ AG gekündigt (Suva-act. 54).
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B. Mit Verfügung vom 3. Juli 2014 verneinte die Suva einen Anspruch auf eine Invalidenrente sowie eine Integritätsentschädigung (Suva-act. 121; 119). Die medizinischen und erwerblichen Abklärungen hätten ergeben, dass A.________ seine angestammte Tätigkeit nicht mehr ausführen könne, ihm eine mittelschwere Arbeit indes ganztags zumutbar sei. Aufgrund des Einkommensvergleichs bestehe keine Erwerbseinbusse; eine erhebliche unfallbedingte Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit liege nicht vor; die Erheblichkeitsgrenze zum Ausrichten eines Integritätsschadens werde auch nicht erreicht.
\n Dagegen erhob A.________ am 21. Juli 2014 (Postaufgabe; fehlende Unterschrift) bzw. am 5. August 2014 (Posteingang, unterzeichnet) Einsprache (Suva-act. 124f.), welche die Suva mit Einspracheentscheid vom 26. August 2014 abwies (Suva-act. 127).
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C. Am 24. September 2014 erhob A.________ Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragte die Ausrichtung einer Rente und einer Integritätsentschädigung, eventualiter die Weiterausrichtung von Taggeldern und Heilkosten.
\n Mit VGE I 2014 110 vom 11. März 2015 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde insoweit gut, als der Einspracheentscheid vom 26. August 2014 aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen zu weiteren Abklärungen, namentlich dem Vorliegen eines CRPS, und zum neuen Entscheid an die Vorinstanz zurückgewiesen wurde.
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D. In der Folge liess die Suva A.________ durch die Schulthess Klinik extern begutachten. Gemäss Gutachten vom 21. Oktober 2016 bestanden Anhaltspunkte, dass ein CRPS durch einen dysfunktionalen Umgang mit den Unfallfolgen durch den Patienten – Anlegen einer festsitzenden Oberschenkelbinde – verursacht worden sei (Suva-act. 197, S. 38), worauf die Suva A.________ mitteilte, die Heilkosten und Taggelder rückwirkend per 1.8.2014 wieder zu erbringen (Suva-act. 210). Später liess die Suva durch die Schulthess Klinik ein bidisziplinäres Verlaufsgutachten erstellen, welches am 29. November 2019 vorgelegt wurde (Suva-act. 370). Gestützt hierauf stellte die Suva mit Verfügung vom 26. März 2020 ihre Versicherungsleistungen aufgrund fehlender Adäquanz ein und sie verneinte den Anspruch auf eine Rente und/oder eine Integritätsentschädigung (Suva-act. 384). Eine von A.________ am 12. Mai 2020 hiergegen erhobene Einsprache (Suva-act. 395) wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 26. März 2021 ab (Suva-act. 411).
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E. Am 4. Mai 2021 lässt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht (unter Beachtung des Fristenstillstandes;