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\n \n \n I 2021 37
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| \n Entscheid vom 17. November 2021
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n C.________, \n Beschwerdeführer, \n nachträglich (ab 21.09.2021) vertreten durch Rechtsanwältin \n lic. iur. D.________,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:\n
A. C.________ (geboren C.________1965, deutscher Staatsangehöriger) ist gelernter Heizungsmonteur. Ab 2006 war er als solcher in verschiedenen Heizungs- und Sanitärbetrieben in der Schweiz erwerbstätig (vgl. Vi-act. 9), zuletzt bis zum … 2014 (Konkurseröffnung) bei der … als Betriebsleiter (Vi-act. 12). In der Folge arbeitete C.________ im Rahmen einer arbeitsmarktlichen Massnahme als Mitarbeiter bei einer Arbeitsintegrationsstelle, wobei er am 24. September 2014 bei der Bedienung … starke Schmerzen in der vorgängig bereits zweimal operierten rechten Schulter verspürte. Nach dem Vorfall nahm C.________ die Arbeit nicht mehr auf. Es folgte eine Auseinandersetzung mit der Unfallversicherung (Suva), wobei eine Leistungspflicht der Unfallversicherung (über die bis 28.2.2015 geleisteten Taggelder hinaus) nach zwei Verfahren vor Verwaltungsgericht mit rechtskräftigem Entscheid vom
18. November 2016 (VGE I 2016 70) verneint worden ist.
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B. Am 2. Mai 2015 meldete sich C.________ mit dem Hinweis auf Verletzungen an der rechten Schulter bei der IV-Stelle Schwyz zum Bezug von Leistungen an (Vi-act. 3).
\n Nach Einholung verschiedener medizinischer Berichte und Veranlassung einer polydisziplinären Begutachtung (Gutachten der MEDAS … vom 2.10.2017, Vi-act. 77) teilte die IV-Stelle C.________ mit Vorbescheid vom 2. Mai 2018 mit, ausgehend von einem IV-Grad von 30% sei vorgesehen, das Leistungsbegehren abzuweisen (Vi-act. 94). Dagegen wehrte sich C.________ mit Eingabe vom
\n 21. Mai 2018 (Vi-act. 98) sowie weiteren Eingaben (u.a. auch mit dem Verbot, weitere Akten einzuholen, Vi-act. 95, 97, 102, 107, 110).
\n Nachdem bekannt worden war, dass beim Versicherten aufgrund eines Sturzes am 2. September 2017 ein Schädelhirntrauma diagnostiziert worden war, holte die IV-Stelle weitere medizinische Akten ein und veranlasste am 9. Mai 2019 bei der MEDAS … eine weitere polydisziplinäre Begutachtung (Vi-act. 127). Nach Vorliegen des Gutachtens vom 8. April 2020 (Vi-act. 150) teilte die IV-Stelle C.________ mit Vorbescheid vom 29. April 2020 mit, dass ein IV-Grad von 30% und damit kein Rentenanspruch bestehe (Vi-act. 154). Dagegen erhob C.________ mit Eingaben vom 26. Mai 2020 und vom 27. Juni 2020 unter Beilage einer Stellungnahme des behandelnden Psychotherapeuten Einwand (Vi-act. 158, 160).
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C. Mit Verfügung vom 7. Mai 2021 verneinte die IV-Stelle Schwyz ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 30% einen Rentenanspruch.
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D.
C.________ erhebt mit Eingabe vom 4. Juni 2021 fristgemäss Beschwerde gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 7. Mai 2021 mit dem sinngemässen Antrag, es sei ihm eine Invalidenrente zuzusprechen.
\n Die IV-Stelle Schwyz beantragt mit Vernehmlassung vom 16. August 2021 die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers.
\n Mit Replik vom 5. Oktober 2021 lässt der Beschwerdeführer (nunmehr rechtsanwaltlich vertreten) zusätzlich beantragen, es sei durch das Gericht eine medizinische Begutachtung zu veranlassen. Die IV-Stelle äussert sich dazu mit Eingabe vom 25. Oktober 2021, wobei sie an ihren Anträgen festhält.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (