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I 2021 50
 
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Entscheid vom 14. Januar 2022
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern,
\n Vorinstanz,
\n vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. C.________,
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Gegenstand
Unfallversicherung (Fallabschluss, Leistungen)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jg. 1972; Serbische Staatsangehörige, verheiratet), war seit Mitte August 2013 bei der D.________ AG als Reinigungsmitarbeiterin Unterhalt (Pensum zu 7.24h pro Woche) bzw. seit Januar 2015 bei der E.________ AG als Unterhaltsreinigerin angestellt (Pensum zu 8h pro Woche; vgl. SUVA-act. 1 f.), als sie  am 3. Oktober 2017 als Beifahrerin in einen Verkehrsunfall involviert war und dabei ein Polytrauma erlitt mit Thoraxtrauma mit Rippenserienfraktur links und rechts und Hämatothorax rechts, LWK-1-Fraktur, Abdominaltrauma mit Leberruptur, Milz- und Nierenlazeration rechts Grad II, Nierenlazeration links Grad I, Dünndarm- und Colon-Ascendens-Ruptur, Duodenumruptur Pars III, Ruptur Zwerchfell rechts 5 cm Länge, Contusio cordis sowie eine Rissquetschwunde praepatellär links (vgl. z.B. Suva-act. 77 S. 1; angefochtener Einspracheentscheid S. 2 lit. B). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (vgl. Suva-act. 60 ff.; angefochtener Einspracheentscheid S. 2 lit. C).
\n B.1 Mit Verfügung vom 10. Dezember 2019 hat die Suva gestützt auf die Beurteilung des Kreisarztes Dr.med. F.________ vom 28. Oktober 2019 den Fall per Ende Juni 2019 abgeschlossen, die Zusprache einer Invalidenrente abgelehnt sowie eine Integritätsentschädigung von 10% zugesprochen (vgl. Suva-act. 325). Mit Eingabe vom 6. Januar 2020 liess A.________ \"Einsprache gegen Verfügung vom 10. Dezember 2019 betreffend Integritätsschaden\" erheben (Suva-act. 334). In der Folge erklärte die Suva mit Schreiben vom 26. Mai 2020 namentlich, es seien weitere medizinische Abklärungen einzuleiten, sie nehme den Entscheid vom 10. Dezember 2019 vollumfänglich zurück und es werde nach Eingang der medizinischen Akten ein neuer Entscheid über die Integritätsentschädigungshöhe sowie die allfällige Rente erlassen; am Fallabschlusszeitpunkt per 30. November 2019 halte sie voraussichtlich fest, womit ab dem 1. Dezember 2019 weder Taggeldleistungen noch Heilungskosten zu gewähren seien (vgl. Suva-act. 353).
\n B.2 Nach weiteren Abklärungen und nach Vorliegen eines von der Suva in Auftrag gegebenen interdisziplinären Gutachtens der G.________ (vom 22.12.2020; Suva-act. 383), verfügte die Suva am 22. Januar 2021 (Suva-act. 392) den Fallabschluss per Ende Juli 2019 - wobei entgegenkommenderweise die Versicherungsleistungen erst per 30. November 2019 eingestellt worden seien -, dass keine Invalidenrente, hingegen eine Integritätsentschädigung von Fr. 29'640.-- auf Basis einer sich aus der ärztlichen Beurteilung ergebenden Integritätseinbusse von 20% zugesprochen werden könne.
\n C. Mit Eingabe vom 27. Januar 2021 erhob A.________ Einsprache gegen die Verfügung vom 22. Januar 2021 (Vi-act. 395), welche von der Vor­instanz mit Einspracheentscheid vom 21. Juli 2021 abgewiesen wurde (Vi-act. 404 = Bf-act. 2).
\n D. A.________ lässt am 17. August 2021 gegen den Einspracheentscheid vom 21. Juli 2021 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den Rechtsbegehren:
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  1. Der Einspracheentscheid vom 21. Juli 2021 sei aufzuheben.
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  3. Die Beschwerdegegnerin habe einstweilen weiter Taggeld auszurichten, bis die Invalidenversicherung die Eingliederungsmassnahmen abgeschlossen hat.\n
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    1.      Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdeführerin auch für die psychischen Unfallfolgen UVG-Leistungen auszurichten, insbesondere eine psychisch bedingte Integritätsentschädigung von zusätzlich 20% sowie eine ganze Rente.
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    3.      Subeventualiter sei die Sache zur sorgfältigen und rechtsgenüglichen Abklärung der psychischen Beschwerden im Rahmen von