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I 2021 55
 
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Entscheid vom 16. Mai 2022
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
 
MLaw Milena Pesic, a.o. Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwältin B.________,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. am ________1966, Mutter von 3 erwachsenen Kindern mit Jahrgang 1987, 1992, 1994) meldete sich am 24. April 2014 wegen Kniebeschwerden für IV-Leistungen an. Nach Abklärungen, welche u.a. ein Gutachten des C.________ vom 27. Oktober 2014 umfassten, lehnte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 19. November 2014 sowie mit Verfügung vom 5. Januar 2015 einen Leistungsanspruch ab. Eine dagegen erhobene Beschwerde hat das Verwaltungsgericht mit Entscheid I 2015 8 vom 11. März 2015 abgewiesen (IV-act. 34). Dieser Gerichtsentscheid ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.
\n B. Am 23. Juni 2018 unterzeichnete A.________ eine neue IV-Anmeldung. Dabei umschrieb sie ihre gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie folgt (IV-act. 36-6/8):
\n Aufgrund langjähriger Knieschmerzen wurde eine Knie Totalprothese implantiert, am 22.3.18. Seit der Operation kann ich immer noch nicht schmerzfrei laufen. Das andere Knie muss auch noch operiert werden.
\n Am 21. August 2018 fand ein Abklärungsgespräch statt; dabei wies A.________ u.a. darauf hin, das andere Knie müsse auch noch operiert werden, allerdings könne dies frühestens Ende 2018 erfolgen (IV-act. 47-3/4 Mitte). Am 6. Juni 2019 nahm der RAD-Arzt Dr.med. D.________ zur medizinischen Aktenlage Stellung und führte dazu u.a. aus, eine abschliessende Stellungnahme sei wahrscheinlich erst im Rahmen eines orthop. Gutachtens möglich (IV-act. 61). Dieser RAD-Arzt nahm am 6. September 2019 eine medizinisch-theoretische Beurteilung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit vor (IV-act. 65).
\n C. Am 10. September 2019 teilte die IV-Stelle mit, dass die Kosten für Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche übernommen werden (IV-act. 68). Am 24. Oktober 2019 folgte eine Besprechung zur Frage der beruflichen Integration (IV-act. 75). Am 6. November 2019 unterzeichnete A.________ eine Vereinbarung zur Arbeitsvermittlung (IV-act. 70). Gestützt auf einen Sprechstundenbericht vom 19. Dezember 2019 erkundigte sich die IV-Stelle mit Schreiben vom 28. Februar 2020 bei der E.________, inwiefern zwischenzeitlich weitere Abklärungen stattgefunden hätten (IV-act. 77). Die Antwort folgte am 22. Mai 2020 (IV-act. 80). Mit Email vom 26. Juli 2020 teilte der Sohn von A.________ der IV-Stelle mit, dass die Operation vom 17. Juli 2020 gut verlaufen sei (IV-act. 84). Der angeforderte Operationsbericht ging bei der IV-Stelle am 30. Juli 2020 ein (IV-act. 86). Am 16. Dezember 2020 folgte der Sprechstundenbericht der Klinik E.________ vom 1. November 2020 (IV-act. 92).
\n D. Am 7. Januar 2021 nahm der RAD-Arzt Dr.med. D.________ eine neue medizinisch-theoretische Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vor (IV-act. 94). Eine weitere Stellungnahme des gleichen RAD-Arztes folgte am 11. März 2021 (IV-act. 98). Mit Vorbescheid vom 16. März 2021 kündigte die IV-Stelle an, für den Zeitraum vom 1. Dezember 2018 bis zum 31. Mai 2021 eine ganze IV-Rente zu gewähren (IV-act. 100).
\n Dagegen reichte am 6. April 2021 A.________ Einwände ein (IV-act. 101). Am 13. April 2021 teilte die IV-Stelle mit, dass die Kosten für Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche übernommen werden (IV-act. 104). Am 11. Mai 2021 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Job-Coaching (Fr. 2'000.-- pro Monat gemäss einer Offerte, IV-act. 107).
\n E. Mit Verfügung vom 14. Juli 2021 gewährte die IV-Stelle A.________ für den Zeitraum vom 1. Dezember 2018 befristet bis 31. Mai 2021 eine ganze IV-Rente (IV-act. 109).
\n Dagegen liess A.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach