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I 2021 81
 
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Entscheid vom 8. Juli 2022
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. ____1960, verheiratet seit 1982, Mutter von 2 zwischenzeitlich erwachsenen Kindern) hat in C.________ (Bosnien/ Herzegowina) eine Ausbildung als Lehrerin absolviert. Seit 1991 lebt sie in der Schweiz, seit 2010 verfügt sie über das Schweizer Bürgerrecht. Von Februar 1996 bis 2015 arbeitete sie als Einrahmerin für die D.________ (IV-act. 10). Am 29. Juni 2015 unterzeichnete sie eine Anmeldung für IV-Leistungen; die gesundheitlichen Beeinträchtigungen umschrieb sie mit \"Wirbelsäule (Hals, Lenden, Rücken)/ Venenleiden/ Depression\" (IV-act. 1). Am 10. August 2015 erfolgte ein Abklärungsgespräch (IV-act. 13).
\n B. Die IV-Stelle veranlasste eine interdisziplinäre Begutachtung (IV-act. 21). Am 1. April 2016 erstattete das E.________ ein polydisziplinäres Gutachten (IV-act. 30). Gestützt darauf forderte die IV-Stelle die Durchführung einer stationären psychiatrischen Behandlung (IV-act. 43-6/6; 48). Vom 18. August 2017 bis 5. Oktober 2017 hielt sich A.________ zum zweiten Mal in der Psychiatrischen Klinik in F.________ auf (IV-act. 63). Die RAD-Psychiaterin Dr.med. univ. Dr.phil. G.________ erachtete ein neues Gutachten als nötig (IV-act. 68). Das Gutachten der ausgelosten Gutachterstelle H.________ ging am 22. August 2019 ein (vgl. IV-act. 82). Mit Vorbescheid vom 16. Oktober 2019 kündigte die IV-Stelle an, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 86). Nach Einwänden (IV-act. 87, 90) erfolgte eine Rückfrage an die Gutachterstelle, welche am 24. September 2020 beantwortet wurde (IV-act. 100).
\n C. Am 12. Oktober 2020 verfügte die IV-Stelle, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 102). Dagegen erhob A.________ am 13. November 2020 beim Verwaltungsgericht Beschwerde mit dem Hauptbegehren, wonach ihr eine ganze IV-Rente zuzusprechen sei (IV-act. 105).
\n Am 14. Dezember 2020 hat die IV-Stelle die angefochtene Verfügung widerrufen und darauf hingewiesen, dass der Leistungsanspruch nochmals geprüft werde (IV-act. 108). Daraufhin hat der zuständige Einzelrichter des Verwaltungsgerichts mit Entscheid I 2020 99 vom 18. Dezember 2020 das Beschwerdeverfahren als gegenstandslos geworden am Protokoll abgeschrieben.
\n D. In der Folge gingen weitere medizinischen Unterlagen ein. Die Gutachterstelle H.________ wurde um eine weitere Stellungnahme ersucht (IV-act. 124). Nach einer Beurteilung der medizinischen Aktenlage durch die Fachärztin
\n I.________ (RAD Zentralschweiz, IV-act. 128) kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 11. August 2021 an, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 132). Daraufhin folgten am 13. September 2021 Einwendungen von A.________ (IV-act. 135). Mit Verfügung vom 10. November 2021 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf eine IV-Rente (IV-act. 137).
\n E. Gegen diese am 12. November 2021 eingegangene Verfügung erhob A.________ rechtzeitig am 13. Dezember 2021 beim Verwaltungsgericht Beschwerde mit den folgenden Rechtsbegehren:
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  1. Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 13.12.2021 [recte 10.11.2021] sei aufzuheben und es sei der Beschwerdeführerin eine ganze Invalidenrente zuzusprechen.
  2. \n
  3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
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\n Mit Vernehmlassung vom 18. Januar 2022 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin.
\n Mit Replik vom 10. März 2022 nahm die Beschwerdeführerin zur Vernehmlassung der Vorinstanz Stellung. Dazu äusserte sich die IV-Stelle in einer Eingabe vom 28. März 2022.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1.1  Nach Art. 4 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG; SR 831.20) in Verbindung mit