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I 2022 14
 
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Entscheid vom 5. August 2022
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Besetzung
lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:
\n A. A.________, geboren am ________ in C.________, war dort in erster Ehe verheiratet. Ihr Sohn D.________ kam am 13. April 1992 in D.________ zur Welt. 1996 reiste sie in die Schweiz ein und arbeitete u.a. als Hauswartin und in einem Restaurant (IV-act. 44-3/10). Am 23. Oktober 2009 heiratete sie G.________ welcher in H.________ eine Firma für Autoreinigungen und Handel mit Zubehör betreibt. A.________ arbeitete im Betrieb des Ehemannes mit (ohne Salär, vgl. IV-act. 6).
\n B. Am 23. August 2019 ging bei der IV-Stelle eine Anmeldung zur Früherfassung ein (IV-act. 1). Die gesundheitlichen Probleme umschrieb A.________ mit \"Rücken usw.\". Am 20. September 2019 meldete sie sich für IV-Leistungen an (IV-act. 8).
\n C. Nach verschiedenen Abklärungen, welche u.a. am 18. Januar 2021 eine Haushaltabklärung (mit Bericht vom 1.2.2021 = IV-act. 44) umfassen, erachtete der RAD-Arzt Dr.med. E.________ die Durchführung einer interdisziplinären MEDAS-Begutachtung als nötig (IV-act. 47). Die ausgeloste Gutachterstelle (F.________) erstattete am 7. Oktober 2021 ihr Gutachten (IV-act. 63).
\n D. Nach einer Stellungnahme des RAD-Arztes zum Gutachten (IV-act. 68) kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 17. November 2021 an, ausgehend von einem IV-Grad von 33% keine Rente zu gewähren (IV-act. 70). Dagegen liess A.________ am 20. Dezember 2021 Einwände erheben (IV-act. 74).
\n E. Mit Verfügung vom 20. Januar 2022 hielt die IV-Stelle daran fest, dass kein Rentenanspruch bestehe (IV-act. 80). Gegen diese am 26. Januar 2022 eingegangene Verfügung reichte A.________ rechtzeitig am 18. Februar 2022 beim Verwaltungsgericht Beschwerde ein mit den folgenden Rechtsbegehren:
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  1. Die Verfügung vom 20. Januar 2022 sei aufzuheben.
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  3. Es seien der Beschwerdeführerin die gesetzlichen Leistungen auszurichten, namentlich Rentenleistungen basierend auf einem Invaliditätsgrad von 40%.
  4. \n
\n Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MwSt. zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
\n F. Mit Vernehmlassung vom 25. April 2022 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin. Dazu äusserte sich die Beschwerdeführerin in einer Eingabe vom 18. Mai 2022.
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\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Nach Art. 4 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG; SR 831.20) in Verbindung mit