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\n \n \n I 2022 20
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| \n Entscheid vom 5. August 2022
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Rente)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. …1960) ist in Deutschland aufgewachsen. Nach dem Abitur hat er in Aachen ein Studium in Bergbau und Politikwissenschaften aufgenommen. Es folgte eine Fortsetzung der Studien in London und New Delhi, mit Abschluss dieser Studien 1987 in Berlin. Anschliessend arbeitete er für das Unternehmen …. Ab dem Jahr 2000 war er als Unternehmensberater bei der Firma … tätig (zuerst in London, ab 2011 mit Büro in Zürich). Die Arbeitgeberin beendete das Arbeitsverhältnis per Ende Mai 2018 (siehe IV-act. 34-23/66 i.V.m. 34-55/66).
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B. Am 2. März 2016 meldete die damalige Arbeitgeberin der zuständigen Unfallversicherung (X), dass A.________ am 27. Februar 2016 beim Skifahren in Grindelwald gestürzt sei und eine Prellung an der rechten Schulter erlitten habe. Die erste ärztliche Behandlung erfolgte am 28. Februar 2016 im Spital (Kt.SZ) (Fremdakten 1-27/55, IV-act. 64-2/9).
\n Am 22. Februar 2017 ging bei der IV-Stelle eine Anmeldung zum Leistungsbezug ein, in welcher die gesundheitliche Beeinträchtigung mit Hörverlust/ Hörminderung umschrieben wurde (IV-act. 1-6/8).
\n Nach Abklärungen teilte die IV-Stelle am 4. Mai 2017 mit, dass die Pauschale für eine beidseitige Hörgeräteversorgung vergütet werde (IV-act. 19).
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C. Nach weiteren Abklärungen, welche u.a. ein interdisziplinäres Gutachten der Gutachterstelle Y vom 24. September 2018 beinhalten (vgl. IV-act. 34), kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 1. März 2019 an, einen Anspruch auf berufliche Massnahmen sowie auf eine IV-Rente abzulehnen (IV-act. 46). Dagegen erhob A Einwände (IV-act. 51, 59). Gemäss Mitteilung vom 3. April 2019 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für eine Hörhilfe mit implantierter Komponente (IV-act. 54).
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D. Mit Verfügung vom 26. Februar 2019 hatte der Unfallversicherer (X) die Leistungen für Taggelder per 2. Juni 2017 sowie für Heilbehandlungen per 31. Oktober 2017 eingestellt. Eine dagegen erhobene Einsprache wurde vom Unfallversicherer mit Entscheid vom 29. August 2019 abgewiesen (IV-act. 64). Dieser Einspracheentscheid ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.
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E. In der Folge teilte die IV-Stelle am 12. Januar 2021 mit, dass ein weiteres polydisziplinäres Gutachten nötig sei (IV-act. 83). Der Begutachtungsauftrag wurde der Gutachterstelle Z zugelost (IV-act. 94). Mit Schreiben vom 16. August 2021 an A.________ wurden die mitwirkenden Gutachter bekanntgegeben (IV-act. 104). Am 21. Dezember 2021 wurde das interdisziplinäre Gutachten erstattet (IV-act. 117). Der RAD-Arzt Dr.med. D.________ (Allgemeinmedizin FMH) beurteilte das Gutachten am 17. Januar 2022 als beweiskräftig (IV-act. 120).
\n Mit Vorbescheid vom 25. Januar 2022 teilte die IV-Stelle mit, ab 1. August 2017 eine Viertelsrente zu gewähren (IV-act. 126).
\n Nachdem sich A.________ innert der angesetzten Frist nicht vernehmen liess, verfügte die IV-Stelle am 9. März 2022, dass ihm ab 1. August 2017 ein Anspruch auf eine Viertelsrente zustehe.
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F. Dagegen erhob A.________ fristgerecht am 28. März 2022 beim Verwaltungsgericht Beschwerde mit dem Antrag, es sei ihm eine ganze IV-Rente zuzusprechen.
\n Mit Vernehmlassung vom 29. April 2022 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen. Dazu äusserte sich der Beschwerdeführer in einer Eingabe vom 14. Juni 2022, worauf die IV-Stelle am 8. Juli 2022 eine weitere Stellungnahme einreichte.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1.1 Nach Art. 4 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG; SR 831.20) in Verbindung mit