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\n \n \n I 2022 25
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| \n Entscheid vom 17. Oktober 2022
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Urs Gössi, Richter Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
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| \n gegen
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| \n D.________ AG, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Unfallversicherung (Taggeldberechnung)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. 1996) war (seit dem _____2016) als medizinische Praxisassistentin bei der C.________ angestellt und dadurch bei der D.________ AG (nachfolgend D.________) obligatorisch unfallversichert, als sie gemäss Schadenmeldung UVG vom 21. Oktober 2020 am 20. Oktober 2020 beim Laufen durch die Garage in einen \"defekten Boden-Gitterrost\" fiel. In der Schadenmeldung werden als Verletzungen je eine Verdrehung/Verstauchung des (jeweils) rechten Fuss- sowie Handgelenks und Knies erwähnt und als monatlicher Bruttolohn bei einem vertraglichen Beschäftigungsgrad von 20% Fr. 1'000.-- (x 13) angegeben (Vi-act. 1). Gemäss Arztzeugnis vom 21. Dezember 2021 des erstbehandelnden Arztes (Erstbehandlung am Unfalltag), Dr.med. E.________ (Facharzt Allgemeine Innere Medizin), erlitt sie ein Supinationstrauma OSG RE und eine Kniedistorsion RE mit Meniskusriss (Vi-act. 18; vgl. für weitere Beurteilungen und Diagnosestellungen angefochtener Einspracheentscheid, Sachverhalt).
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B. Nachdem die D.________ der Versicherten für die Folgen des Unfalls Leistungen ausrichtete (vgl. z.B. Vi-act. 54), gelangte der Rechtsvertreter der Versicherten am 30. Juni 2021 mit elektronischem Schreiben an die D.________. Er hatte festgestellt, dass der Versicherten ein \"massiv zu tiefes Taggeld\" ausgerichtet werde. Die Versicherte habe stets 100% gearbeitet, ihr sei jedoch nur ein sehr geringer Lohn ausbezahlt worden; der Rechtsvertreter ersuchte die D.________, den versicherten Verdienst ex tunc zu korrigieren und die Taggelder neu zu berechnen resp. nachzuzahlen (Vi-act. 75). Hierzu nahm die D.________ mit E-Mail vom 12. Juli 2021 Stellung und hielt namentlich fest, bei der Unfallmeldung vom 21. Oktober 2020 sei eine Anstellung von 20% sowie ein Monatslohn von Fr. 1'000.-- gemeldet worden, was sich auch mit der ihr zugestellten Stundenliste im Zeitraum vor dem Unfall decke; auch sei ihr bezüglich der Prämienabrechnungen für das Jahr 2020 eine Lohnsumme in entsprechender Höhe gemeldet worden (Vi-act. 77).
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C. Im Rahmen weiterer Korrespondenz (vgl. Vi-act. 81 ff.) ersuchte der Rechtsvertreter in Bezug auf den versicherten Lohn um den Erlass einer einsprachefähigen Verfügung (Vi-act. 81, 85 und 92 [S. 1]). Mit Verfügung vom 23. September 2021 hielt die D.________ an einem Taggeld-Ansatz von Fr. 28.50 bei einem \"versicherten Verdienst von Fr. 12'000.00\" als Jahreslohn fest (Vi-act. 95).
\n Dagegen liess A.________ am 26. Oktober 2021 Einsprache erheben mit den Anträgen, die Verfügung vom 23. September 2021 sei aufzuheben und ihr seien die gesetzlichen Leistungen auszurichten (Vi-act. 100). Mit Einspracheentscheid vom 24. März 2022 wies die D.________ die Einsprache ab (Vi-act. 128 = Bf-act. 2).
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D. Am 12. Mai 2022 lässt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:
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\n - Der Einspracheentscheid vom 24.3.2022 sei aufzuheben.
\n - Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin die gesetzlichen Leistungen auszurichten.
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\n Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MWST zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
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E. Mit Beschwerdeantwort vom 19. August 2022 beantragt die Vorinstanz, die Beschwerde vom 12. Mai 2022 sei abzuweisen.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist einzig, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hat, indem sie für die Festsetzung des Taggeldes von einem versicherten Verdienst von Fr. 12'000.--/Jahr (recte: 13'000.--, vgl. nachfolgend Erw. 5.1) und von einem Tagesansatz von Fr. 28.50 ausging.
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2.1 Taggelder der obligatorischen Unfallversicherung werden nach dem versicherten Verdienst bemessen (