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I 2022 2
 
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Entscheid vom 14. April 2022
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwältin MLaw B.________
 
gegen
 
Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach,
\n 6002 Luzern,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Unfallversicherung (Unfallkausalität)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jg. 1952) arbeitete in einem 60%-Pensum als Servicetechniker bei der J.________ GmbH und war dadurch bei der Suva obligatorisch unfallversichert, als er am 30. Dezember 2020 bei der Arbeit stürzte und sich an der linken Schulter verletzte (Vi-act. 1). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte für die Folgen des Berufsunfalls Versicherungsleistungen (Vi-act. 15).
\n B. Nachdem A.________ am 21. Januar 2021 an der Schulter links operiert wurde (Arthroskopische 3-Sehnen Rotatorenmanschettenrekonstruktion von Subscapularis, Supra-/Infraspinatussehne, Bizepssehnen- und Autotenodese, subacromiale Bursektomie und Softacromioplastik; Vi-act. 10) musste im Verlauf eine Reruptur der Supra- und Infraspinatussehne diagnostiziert werden (Vi-act. 30 und 31). Am 23. Juli 2021 ersuchte das Spital K.________ um Kostengutsprache für einen Revisionseingriff der linken Schulter (Vi-act. 44). Mit Schreiben vom 27. Juli 2021 lehnte die Suva die Kostenübernahme formlos ab (Vi-act. 48). Nachdem sich A.________ mit der Leistungsablehnung nicht einverstanden erklärte, verfügte die Suva am 3. September 2021 den Fallabschluss per 15. August 2021 und die Ablehnung des Anspruchs auf weitere Versicherungsleistungen. Die Kostenübernahme für die Operation vom 24. August 2021 wurde ausdrücklich abgelehnt (Vi-act. 65).
\n C. Am 4. Oktober 2021 erhob A.________ gegen den Fallabschluss und die Leistungseinstellung Einsprache (Vi-act. 72), welche die Suva mit Entscheid vom 21. Dezember 2021 abwies (Vi-act. 78).
\n D. A.________ lässt am 20. Januar 2022 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:
\n 1. Der Einspracheentscheid 21.12.2021 sei aufzuheben und es seien dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistungen auszurichten.
\n 2. Eventualiter sei die Sache zur Durchführung eines externen Gutachtens und zum neuen Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen.
\n 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.
\n E. Mit Vernehmlassung vom 28. Januar 2022 beantragt die Suva die Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des Einspracheentscheides.
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\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1. Nachdem die Suva das Unfallereignis vom 30. Dezember 2020 und ihre daraus folgende Leistungspflicht anerkannt hatte, ist vorliegend strittig und zu prüfen, ob der Fallabschluss per 15. August 2021 und die Ablehnung eines Leistungsanspruches darüber hinaus zu Recht erfolgt sind.
\n 2.1 Gemäss