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I 2022 30
 
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Entscheid vom 9. Dezember 2022
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Z.________
 
gegen
 
Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Unfallversicherung (Kausalität; Hinterlassenenrente)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ ist die Witwe des am 1. Mai 2021 verstorbenen B.________ (Jg. 19__). Dieser erlitt am 30. Juli 1992 als Elektromechaniker einen Arbeitsunfall (Stromunfall mit 380 Volt), bei dem er sich verschiedene schwere Verletzungen zuzog. Der Status bei notfallmässiger Aufnahme im Spital wurde dokumentiert mit: \"55-jähriger Patient, bewusstlos, mit Herz-Kreis-laufstillstand und Apnoe. Weite, nur träg reagierende Pupillen, keine Reaktion auf Schmerz. Stromeintrittsstelle am re Oberarm, fragliche 2. Strommarke am Rippenbogen re. Status nach Nephrektomie, keine Verletzungen sichtbar. Abdomen weich und unauffällig\" (Vi-act. 124). Die Suva als zuständiger Unfallversicherer anerkannte ihre Leistungspflicht.
\n Am 31. Januar 1994 erfolgte die ärztliche Abschlussuntersuchung (Vi-act. 134). Mit Verfügung vom 29. April 1994 sprach die Suva B.________ eine volle Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 100% sowie eine Hilflosen-entschädigung leichten Grades und eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 70% zu (Vi-act. 135).
\n B. Mit Schreiben vom 20. Mai 2021 informierte die B.________ betreuende Lungenliga Zentralschweiz die Suva über den Hinschied von B.________ am 1. Mai 2021. Gleichzeitig wurde die Suva im Auftrag der Witwe A.________ ersucht, die Kausalitätsprüfung vorzunehmen (Vi-act. 165). Anlässlich eines Telefonates vom 29. Juni 2021 bestätigte A.________ ihr Leistungsbegehren um eine Witwenrente, da ihr Mann an den Spätfolgen des Unfalls verstorben sei (Vi-act. 174). Nachdem die Suva verschiedene Berichte der behandelnden Ärzte einholte (Vi-act. 166 - 172) und Dr.med. E.________ (Fachärztin für Innere Medizin) am 9. Juli 2021 eine internistische Beurteilung der Kausalitätsfrage vornahm (Vi-act. 181) stellte die Suva mit Verfügung vom 14. Juli 2021 fest, der Tod von B.________ sei nicht auf den Unfall vom 30. Juli 1992 zurückzuführen (Vi-act. 182).
\n C. Mit Telefonanruf vom 16. Juli 2021 teilte A.________ der Suva ihr Missfallen betreffend Leistungsverweigerung mit (Vi-act. 184). In der Folge holte die Suva weitere Berichte behandelnder Ärzte ein (Vi-act. 188 - 200). Am 26. Juli 2021 erhob A.________ förmlich Einsprache gegen die Verfügung vom 14. Juli 2021 (Vi-act. 202). Am 29. Juli 2021 nahm Dr.med. E.________ gestützt auf die weiteren Unterlagen eine neuerliche internistische Beurteilung vor (Vi-act. 204), welche A.________ zugestellt wurde (Vi-act. 205). Am 22. August 2021 forderte A.________ Akteneinsicht durch procap March-Höfe (Vi-act. 208).
\n Mit Einspracheentscheid vom 25. April 2022 wies die Suva die Einsprache ab (Vi-act. 212).
\n D. Mit Schreiben vom 23. Mai 2022 (Postaufgabe 24.5.2022) gelangte A.________ an den Suva-Rechtsdienst und informierte, sie werde die Leistungsverweigerung niemals annehmen und erhebe Einspruch (Vi-act. 214).
\n Am 31. Mai 2022 überwies die Suva den 'Einspruch gegen den Einsprache-entscheid' gestützt auf