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\n \n \n I 2022 48
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| \n Entscheid vom 9. Dezember 2022
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Urs Gössi, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
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| \n gegen
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| \n C.________ AG, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Unfallversicherung (Leistungen; Unfallkausalität)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. 1996) war (seit dem 9.11.2016) als medizinische Praxisassistentin bei der D.________ GmbH angestellt und dadurch bei der C.________ AG (nachfolgend C.________) obligatorisch unfallversichert, als sie gemäss Schadenmeldung UVG vom 21. Oktober 2020 am 20. Oktober 2020 beim Laufen durch die Garage in einen \"defekten Boden-Gitterrost\" fiel. In der Schadenmeldung werden als Verletzungen je eine Verdrehung/Verstauchung des (jeweils) rechten Fuss- sowie Handgelenks und Knies erwähnt und als monatlicher Bruttolohn bei einem vertraglichen Beschäftigungsgrad von 20% Fr. 1'000.-- (x 13) angegeben (Vi-act. 1). Gemäss Arztzeugnis vom 21. Dezember 2021 des erstbehandelnden Arztes (Erstbehandlung am Unfalltag), Dr.med. E.________ (Facharzt Allgemeine Innere Medizin), erlitt sie ein Supinationstrauma OSG RE und eine Kniedistorsion RE mit Meniskusriss (Vi-act. 18; vgl. für weitere Beurteilungen und Diagnosestellungen angefochtener Einspracheentscheid, Sachverhalt).
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B. Die C.________ richtete der Versicherten für die Folgen des Unfalls Leistungen aus (vgl. z.B. Vi-act. 54). Mit Verfügung vom 23. September 2021 setzte die C.________ den versicherten Verdienst von A.________ fest, welche hiergegen am 26. Oktober 2021 Einsprache erheben liess. Gegen den in der Folge ergangenen Einspracheentscheid vom 24. März 2022 liess A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Beschwerde erheben. Mit VGE
I 2022 25 vom 17. Oktober 2022 wies das Verwaltungsgericht diese Beschwerde ab.
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C. Am 11. April 2022 verfügte die C.________ nach dreimaliger Vorlage der Unterlagen an ihren Vertrauensarzt Dr.med. F.________ (Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH) bei den Diagnosen \"Distorsionstrauma rechtes OSG (Bone bruise Malleoulus lateralis) und rechtes Knie mit Riss medialer Meniskus, Labrumläsion recht Hüfte bei Impingmentkonfiguration, St.n. Microfrakturierung medialer Femurkondylus Knie rechts, St.n. Microfrakturierung medialer Femurkondylus Knie links 2016\" u.a. was folgt (vgl. Vi-act. 134 [Hervorhebung gemäss Original]):
\n Der Zusammenhang zwischen den gesundheitlichen Beschwerden an der Hüfte und dem Unfall ist nicht mehr nachgewiesen. Ihre Mandantin hat deshalb ab 30.03.2022 keinen Anspruch mehr auf Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung für die
Hüfte. \n Unpräjudiziell verzichten wir auf eine Rückforderung der Leistungen für die Hüfte.
\n Von dieser Leistungseinstellung nicht betroffen sind die Kniebeschwerden rechts für welche wir weiterhin die gesetzlichen Heilungskosten erbringen werden.
\n Die weiterhin vom behandelnden Arzt attestierte Arbeitsunfähigkeit ist bezogen auf das angestammte Pensum nicht mehr ausgewiesen, weshalb wir unsere Taggeldleistungen per 30.04.2022 einstellen.
\n Zusammengefasst stellten wir die Heilungskosten in Bezug auf die Hüfte wie auch die Taggeldleistungen per 30.04.2022 ein.
\n (…).
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D. Am 13. April 2022 liess A.________ Einsprache erheben (Vi-act. 136) und beantragte die Aufhebung der Verfügung vom 11. April 2022, soweit die die Kausalität der Hüftbeschwerden abgelehnt worden sei, sowie die Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen.
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E. Mit Einspracheentscheid vom 14. Juli 2022 entschied die C.________ wie folgt über die Einsprache (Vi-act. 140 = Bf-act. 2):
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\n - Die Einsprache wird abgewiesen.
\n - Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
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\n 3.-4.
(Rechtsmittelbelehrung; Zustellung).
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F. Am 13. September 2022 lässt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:
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\n - Der Einspracheentscheid vom 14.7.2022 sei aufzuheben.
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\n - Die Beschwerdegegnerin sei zu verurteilen, der Beschwerdeführerin die gesetzlichen Leistungen auszurichten.
\n - Dieses Verfahren sei mit dem Verfahren I 2022 25 zu vereinigen.
\n - Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MWST zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
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G. Mit Vernehmlassung bzw. Beschwerdeantwort vom 19. September 2022 beantragt die C.________, die Beschwerde vom 13. September 2022 sei abzuweisen.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1. Nachdem über die strittige Taggeldhöhe mit VGE I 2022 25 bereits entschieden wurde (vgl. Ingress Bst. B), ist der Antrag auf Verfahrensvereinigung gegenstandslos.
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2.1 Gemäss