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\n \n \n I 2022 51
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| \n Entscheid vom 15. Mai 2023
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________,
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| \n gegen
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| \n C.________ AG, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Unfallversicherung (Leistungen)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. 1964) arbeitete in einem 50%-Pensum als Mitarbeiter Bootsvermietung/Fischerei am D.________-see (und bezog eine ¾-Rente der IV) und war dadurch bei der C.________ AG (nachfolgend C.________) obligatorisch unfallversichert, als er am 22. Februar 2019 beim Skifahren stürzte und sich am linken Knie verletzte (Vi-act. A1, M1, M2). Die C.________ anerkannte das Unfallereignis und erbrachte in der Folge Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen (Vi-act. A6).
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B. Nach anfänglich konservativer Behandlung der Verletzungen am linken Knie (u.a. Ruptur des vorderen Kreuzbandes mit leichter Zerrung des medialen Seitenbandes und einer Läsion des lateralen Meniskus; Vi-act. M1, M7) und einem Instabilitätsereignis (Giving-way) im Oktober 2019 (vgl. Vi-act. M6) erfolgte am 30. Oktober 2019 eine arthroskopische vordere Kreuzbandplastik und Naht des lateralen Meniskus Knie links (Vi-act. M11). Wegen hartnäckiger neu medial betonter Kniegelenkschmerzen erfolgte am 27. Mai 2020 eine zweite Arthroskopie mit Teilmeniskektomie und Meniskusnaht medial sowie Resektion einer Plica mediopatellaris Knie links (Vi-act. M19). Da die Beschwerden ab November 2020 neuerlich zunahmen, wurde eine weitere Kniearthroskopie geplant (Vi-act. M28) und am 7. Januar 2021 durchgeführt (Vi-act. M29). Wegen weiter anhaltenden Beschwerden empfahl der Operateur eine vierte Kniearthroskopie (Vi-act. M42). Hierauf holte C.________ eine Aktenbeurteilung ein (Vi-act. M43), gestützt auf welche sie A.________ am 17. September 2021 den Entwurf einer Verfügung zustellte, demgemäss der Endzustand erreicht sei und die Heilkostenleistungen eingestellt würden; das Taggeld werde noch bis 31. Oktober 2021 geleistet, zudem habe er Anspruch auf eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 10% (Vi-act. A51). Nachdem sich A.________ hiergegen wehrte (Vi-act. A58), verfügte die C.________ am 5. November 2021 (Vi-act. A61):
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Per Ausstellung des formlosen Entscheids, 17.09.2021, besteht kein weiterer Anspruch mehr auf die Übernahme von Heilungskosten.
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Die Taggeldleistungen werden per 30.11.2021 eingestellt.
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Es besteht Anspruch auf eine Integritätsentschädigung (Knie links) in der Höhe von CHF 14’820.00.
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Einer allfälligen Einsprache wird in Anwendung von