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\n \n \n I 2022 5
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| \n Entscheid vom 8. Juli 2022
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Urs Gössi, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, gesetzlich vertreten durch B.________ und C.________, alle vertreten durch Advokatin D.________, c/o E.________ Schweiz
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Hilflosenentschädigung und Intensiv-pflegezuschlag)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ ist der Sohn von B.________ und C.________. Nach der Geburt am (…) 2011 im Kinderspital F.________ unterzeichnete der Kindsvater am (…) 2011 eine IV-Anmeldung. Im Austrittsbericht des Kinderspitals F.________ vom (…) 2011 wurde die Hauptdiagnose einer Trisomie 21 (mit u.a. Duodenalatresie mit Pankreas anulare, persistierendes foramen ovale und ductus arteriosus, rezidivierend bradykarder wandernder Vorhofschrittmacher etc.) gestellt. Am (…) 2011 war der Knabe operiert worden (mediane Oberbauchlaparotomie und Duodeno-Duodenostomie, vgl. IV-act. 4-4/7).
\n Die IV-Stelle übernahm die Kosten für die Behandlungen der Geburtsgebrechen Ziffer 274, 313, 395, 412, 425, 489 (vgl. IV-act. 9, 10, 13, 65, 83, 121).
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B. Mit Verfügung vom 14. Mai 2013 gewährte die IV-Stelle eine Hilflosenentschädigung leichten Grades (IV-act. 29). Diese Leistung wurde mit Verfügung vom 12. September 2014 mit Wirkung ab 1. Mai 2014 auf eine Entschädigung wegen Hilflosigkeit mittleren Grades erhöht (IV-act. 71). Des Weiteren erteilte die IV-Stelle mehrfach Kostengutsprachen, u.a. für Hilfsmittel (IV-act. 79, 102), für ambulante Ergotherapie (IV-act. 98, 143), für ambulante Hippotherapie (IV-act. 110), für Inkontinenzprodukte (IV-act. 128), für Orthesen (IV-act. 155; u.a.m.).
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C. Am 13. Mai 2020 ging bei der IV-Stelle ein von den Eltern unterzeichnetes Gesuch für eine Revision der Hilflosenentschädigung ein (IV-act. 144). Nach Abklärungen kündigte die IV-Stelle an, A.________ weiterhin eine Entschädigung wegen Hilflosigkeit mittleren Grades sowie zusätzlich ab 1. Mai 2020 einen Intensivpflegezuschlag von 4 Stunden zu gewähren (IV-act. 148), was mit Verfügung vom 8. September 2020 umgesetzt wurde (IV-act. 152).
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D. In der Folge ersuchte die Kindsmutter mit Eingabe vom 18. Februar 2021 um Erhöhung des Intensivpflegezuschlags (IV-act. 159-2/2). Nach Abklärungen kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 28. Juni 2021 an, das Begehren um Erhöhung des Intensivpflegezuschlags abzuweisen (IV-act. 173). Dagegen liessen die Eltern am 23. August 2021 Einwände erheben (IV-act. 180). Am 13. Dezember 2021 verfügte die IV-Stelle (IV-act. 183-3/9 unten):
\n Das Erhöhungsgesuch auf einen Intensivpflegezuschlag von 6 Stunden pro Tag wird abgewiesen. Es ist unverändert der Anspruch auf eine mittelschwere Hilflosenentschädigung für Minderjährige mit Intensivpflegezuschlag von 4 Stunden gerechtfertigt.
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E. Gegen diese Verfügung reichten die Eltern von A.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach