\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
I 2022 61
 
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
 
Entscheid vom 10. August 2023
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Besetzung
lic.iur. Thomas Rentsch, Vizepräsident
 
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
 
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
Gegenstand
Invalidenversicherung (Leistungen)
\n  
\n
Sachverhalt:
\n A. A.________ (geb. ____1963), verheiratet seit ____ 1989 mit C.________ (geb. ____1952) und Mutter von drei erwachsenen Kindern, besuchte die Primar- und Sekundarschule in D.________ und absolvierte in der Folge keine Berufsausbildung (Vi-act. 1, 15). Am 14. Juli 2005 hatte sie sich, selbstdeklariert als Nichterwerbstätige mit Hauptbeschäftigung Hausfrau und Landwirtin, für einen Rentenbezug bei der Invalidenversicherung angemeldet. Darin umschrieb sie ihre gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie folgt: 100% Arbeitsunfähigkeit durch komplizierten Ellenbogenbruch am rechten Arm (Steifheit in den Fingern, Bewegungseinschränkungen mit dem Arm, keine Kraft, Schmerzen). Eine weitere OP stehe noch an. Durch den Unfall am 1. April 2005 könne sie ihre Arbeit auf dem Landwirtschaftsbetrieb nicht mehr ausüben (Vi-act. 1). Nachdem die Abklärungen ergeben hatten, dass aus medizinischer Sicht per 1. Februar 2006 wieder eine volle Arbeitsaufnahme attestiert worden war (Vi-act. 12 f.), verfügte die IV-Stelle am 17. März 2006, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werde, da kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe (Vi-act. 14).
\n B. Am 23. September 2020 unterzeichnete A.________ eine neue IV-Anmeldung, welche am 24. September 2020 bei der IV-Stelle einging (Vi-act. 15). Die in der Folge von der IV-Stelle vorgenommenen Abklärungen umfassen neben solchen in medizinischer Hinsicht auch eine Abklärung Landwirtschaft durch einen Experten des Amts für Landwirtschaft (Erhebung am 23.2.2021, Bericht vom 22.6.2021; Vi-act. 42) sowie eine Haushaltsabklärung (vom 2.8.2021 mit Bericht desselben Tages; Vi-act. 44); letztere erfolgte telefonisch während   41 Min., nachdem A.________ einen Termin vor Ort offenbar nicht hatte vereinbaren wollen oder können (vgl. Vi-act. 44-1/6).
\n C. Mit Vorbescheid vom 20. Oktober 2021 stellte die IV-Stelle Schwyz die Ablehnung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Vi-act. 55). Dagegen liess A.________ am 19. November 2021 Einwand erheben (Vi-act. 59). Nachdem weitere Abklärungen seitens der IV-Stelle getroffen worden waren, namentlich durch das Einholen einer weiteren Haushaltsabklärung (vor Ort am 16.3.2022 mit Bericht vom 21.3.2022; Vi-act. 70) sowie einer Stellungnahme des Landwirtschaftsexperten (vgl. Vi-act. 76), verfügte die IV-Stelle Schwyz am 19. September 2022 unter dem Titel \"Kein Anspruch auf eine Invalidenrente\