\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
I 2022 62
 
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
 
Entscheid vom 12. Juli 2023
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Besetzung
lic.iur. Thomas Rentsch, Vizepräsident
 
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
Gegenstand
Invalidenversicherung (Leistungen)
\n  
\n
Sachverhalt:
\n A. A.________ war ab 2009 bei der C.________ AG (Brandschutz) in einem 100% Pensum als Servicetechniker / Feuerlöscherkontrolleur im Aussendienst angestellt, als er sich am 16. Oktober 2020 (Posteingang) bei der IV-Stelle Schwyz zum Leistungsbezug anmeldete. Als gesundheitliche Beeinträchtigung nannte er \"Post-Covid 19\" bestehend seit 25. März 2020 (IV-act. 1, 15-1f./20).
\n B. In der Folge tätigte die IV-Stelle Schwyz Abklärungen, woraus sich u.a. ergab, dass A.________ im März 2020 positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden und eine Quarantäne im häuslichen Umfeld erfolgt sei. Ab Anfang Mai 2020 sei A.________ wieder zu 100% berufstätig gewesen, habe jedoch bei persistierender Beeinträchtigung seiner Leistungsfähigkeit, chronischem trockenen Husten, thorakalem Stechen und Abgeschlagenheit die gewohnte Leistung nicht erbringen können (IV-act. 14-35/38). Nach Zuweisung durch den Hausarzt wurde A.________ durch die Klinik für Pneumologie des J.________ (Spital) am 14. August 2020 eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert (letzter effektiver Arbeitstag am 13.8.2020, IV-act. 15-1/20) und zur Durchführung weiterer Untersuchungen sowie einer ambulanten pulmonalen Rehabilitation in das K.________ (Spital) überwiesen (IV-act. 14-36/38; vgl. Arztbericht des K.________ (Spital) vom 20.8.2020, IV-act. 14-31/38). Vom 7. September 2020 bis 17. Oktober 2020 befand sich A.________ zur stationären pneumologischen Rehabilitationsbehandlung in der L.________ (Klinik) (IV-act. 14-9/38). Am 18. Oktober 2020 erfolgte der Übertritt in die psychosomatische Rehabilitation der L.________(Klinik), wo sich A.________ bis am 7. November 2020 in Behandlung befand (IV-act. 16). Vom 29. April 2021 bis 26. Mai 2021 kam es erneut zur psychosomatischen stationären Rehabilitation in der L.________(Klinik) (KV-act. 5\u20111/61).
\n Die Arbeitgeberin kündigte am 10. Februar 2021 das Arbeitsverhältnis per 9. Mai 2021 (IV-act. 32; KV-act. 4-3/18).
\n C. Am 18. Mai 2021 erstattete die M.________ dem Krankentaggeldversicherer ein bidisziplinäres Gutachten (Neurologie, Psychiatrie) (KV-act. 5-24/61). Am 22. September 2021 erfolgte zudem ein pneumologisches M.________-Gutachten (KV-act. 5-9/61).
\n D. Die IV-Stelle Schwyz sah mit Vorbescheid vom 20. Januar 2022 vor, das Leistungsbegehren abzuweisen und einen Anspruch auf eine Invalidenrente zu verneinen (IV-act. 57). Dagegen liess A.________ am 17. Februar 2022 Einwände erheben (IV-act. 58). Mit Verfügung vom 20. September 2022 wies die IV-Stelle Schwyz das Leistungsbegehren ab und verneinte den Anspruch auf eine Invalidenrente (IV-act. 69).
\n E. Mit Eingabe vom 21. Oktober 2022 (= Datum der Postaufgabe) lässt A.________ gegen die Verfügung vom 20. September 2022 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen:
\n
    \n
  1. Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 20. September 2022 sei aufzuheben;
  2. \n
  3. Die Beschwerdegegnerin sei anzuweisen, den Grad der Invalidität des Beschwerdegegners abzuklären und festzulegen und eine entsprechende IV-Rente bzw. IV-Leistungen zu bestimmen und mittels anfechtbarer Verfügung gegenüber dem Beschwerdeführer neu zu verfügen;
  4. \n
  5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zulasten der Beschwerdegegnerin
  6. \n
\n F. Mit Vernehmlassung vom 3. Januar 2023 beantragt die IV-Stelle Schwyz die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (