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\n \n \n I 2023 12
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| \n Entscheid vom 12. Juli 2023
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Urs Gössi, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Rente)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. 1972 im Iran, wo er rund 12 Jahre als Steinmetz/Maurer gearbeitet hatte) lebt seit Juni 2000 in der Schweiz, wo er für verschiedene Arbeitgeber, u.a. das Hotel B.________, die C.________ AG sowie für Firmen zur Vermittlung von temporären Arbeitskräften (zuletzt wurde er für den Zeitraum vom 30.4.2019 bis 9.7.2019 der Firma M.________ als Produktionsmitarbeiter vermittelt) erwerbstätig war (vgl. IV-act. 11,16, 17, 20, 21).
\n Am 30. Juni 2021 ging bei der IV-Stelle eine Anmeldung für Leistungen (berufliche Integration/Rente) ein. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen wurden wie folgt umschrieben: Nieren- und Herzprobleme, Bluthochdruck, Probleme mit Knie und Auge. Die Arbeitsunfähigkeit (von 100%) sei seit 27. Juni 2018 bzw. 1. August 2019 bestehend (vgl. IV-act. 11-6/10 Ziff. 6.1).
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B.1 Nach Abklärung und Einholung diverser medizinischer Berichte nahm die RAD-Ärztin N.________ (Allg. Innere Medizin FMH) am 24. August 2021 dahingehend Stellung, dass A.________ für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Produktionsmitarbeiter sowie in adaptierten Tätigkeiten als 100% arbeitsfähig zu beurteilen sei (IV-act. 23). Daraufhin kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 27. August 2021 an, das Leistungsbegehren abzuweisen. Dagegen reichte A.________ am 1. September 2021 Einwände und verschiedene Arbeitsunfähigkeitszeugnisse ein (IV-act. 26).
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B.2 Mit Verfügung vom 27. September 2021 wies die IV-Stelle - nach Stellungnahme der RAD-Ärztin vom 21. September 2021, mit welcher sie an ihrer ursprünglichen Einschätzung einer Arbeitsfähigkeit von 100% festhielt - das Leistungsbegehren ab (IV-act. 28, 30).
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B.3 Eine dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht mit Entscheid VGE I 2021 70 vom 11. Februar 2022 insoweit gut, als die angefochtene Verfügung aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz zurückgewiesen wurde, damit sie im Sinne der Erwägungen vorgehe und alsdann über den Leistungsanspruch neu befinde (IV-act. 37).
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C. Nach Einholung weiterer medizinischer Berichte sowie Stellungnahme der RAD-Ärztin N.________ vom 15. September 2022 (IV-act. 49) teilte die IV-Stelle A.________ mit Vorbescheid vom 20. Oktober 2022 mit, dass vorgesehen sei, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 51). Dagegen erhob A.________ am 9. November 2022 (Posteingang am 14.11.2022) Einwände (IV-act. 54) und reichte am 19. Dezember 2022 weitere Unterlagen, insbesondere Arztberichte, ein (IV-act. 56). Nach erneuter Einholung einer Stellungnahme der RAD-Ärztin N.________ am 24. Januar 2023 (IV-act. 59) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren von A.________ bei einem ermittelten IV-Grad von 20% mit Verfügung vom 30. Januar 2023 ab (IV-act. 61).
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D. Gegen diese Verfügung reicht A.________ am 14. Februar 2023 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz ein, mit den Anträgen:
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\n - Die Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 30.01.2023 sei aufzuheben.
\n - Der Anspruch auf eine Invalidenrente für den Beschwerdeführer sei rückwirkend ab IV-Anmeldung vom 30.06.2021 noch einmal aufgrund der aktuellen medizinischen Einschätzung durch einen Drittgutachter zu prüfen.
\n - Dem Beschwerdeführer sei im Verfahren vor Verwaltungsgericht ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen und die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren.
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\n Mit Vernehmlassung vom 17. März 2023 beantragt die IV-Stelle, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1.1 Nach Art. 4 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG; SR 831.20) vom 19. Juni 1959 in Verbindung mit