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\n \n \n I 2023 14
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| \n Entscheid vom 12. Juli 2023
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter
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| \n lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. D.________
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| \n gegen
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| \n E.________ AG
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\n \n \n Gegenstand
| \n Unfallversicherung (Unfallkausalität)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. 1975) ist seit 2016 bei der B.________ als Geschäftsleitungsassistentin angestellt und dadurch bei der E.________ obligatorisch unfallversichert. Am 17. Januar 2022 meldete die Arbeitgeberin der E.________ mittels Bagatellunfall-Meldung (Vi-act. 41), A.________ sei am 14. Januar 2022 beim Skifahren gestürzt und habe sich am Hals sowie der rechten Schulter verletzt (Prellung); erstbehandelnde Ärztin sei Dr.med. F.________ (FMH Allgemeine Medizin). Am 4. März 2022 bestätigte die E.________ gegenüber der Arbeitgeberin den Eingang der Unfallmeldung und kündigte die Abklärung ihrer Leistungspflicht an (Vi-act. 3).
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B. Bei anhaltenden Schulterbeschwerden veranlasste Dr.med. F.________ ein MRI der rechten Schulter (Vi-act. 29), welches am 23. Februar 2022 durchgeführt wurde und eine \"ausgedehnte, gelenkseitige Partialruptur der Supraspinatussehne mit filiformer Restkontinuität, Ausdehnung der Rissbildung bis in den oberen Ansatz der lnfraspinatussehne\" zeigte (Vi-act. 11). Nach Zuweisung von A.________ an den Facharzt Dr.med. H.________ (Facharzt Orthopädie und Unfallchirurgie) stellte dieser die Indikation zur operativen Sanierung (Vi-act. 12), welche durch ihn am 22. März 2022 im Spital Lachen durchgeführt wurde (Vi-act. 16). Derweil holte die E.________ bei ihrem beratenden Arzt Dr.med. I.________ (FMH Chirurgie, Vertrauensarzt SGV, SIM-Gutachter) ein Aktengutachten ein. Er gelangte am 2. April 2022 zur Beurteilung, das Unfallereignis vom 14. Januar 2022 sei eine bloss mögliche Ursache/Teilursache der gesundheitlichen Störung und bei leichter Prellung der rechten Schulter sei der status quo sine spätestens am 23. Februar 2022 erreicht (Vi-act. 20), worauf E.________ A.________ am 14. April 2022 über die Leistungseinstellung per 23. Februar 2022 informierte (Vi-act. 21). Da sich A.________ hiermit nicht einverstanden zeigte, unterbreitete E.________ Dr.med. I.________ die neu eingegangenen medizinischen Berichte zwecks neuerlicher Einschätzung. Mit Aktenbeurteilung vom 18. Mai 2022 hielt er an seiner Beurteilung fest (Vi-act. 32). Nach weiteren Schriftenwechseln zwischen A.________ und der Unfallversicherung verfügte E.________ am 27. Juli 2022 die Leistungseinstellung per 23. Februar 2022 (Vi-act. 47). Eine von A.________ am 1. September 2022 dagegen erhobene Einsprache wies E.________ mit Einspracheentscheid vom 17. Januar 2023 ab (Vi-act. 53 und 58).
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C. Am 17. Februar 2023 lässt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:
\n 1.
Der Entscheid 0019.60917.22.3 vom 17. Januar 2023 sei aufzuheben.
\n 2.
Der Beschwerdeführerin seien auch nach dem 23. Februar 2022 sämtliche gesetzlichen Leistungen, wie Unfalltaggelder und Heilungskosten im Zusammenhang mit dem Unfall vom 17. Januar 2022 [recte 14.1.2022], zuzusprechen.
\n 3.
Eventualiter sei eine medizinische Begutachtung durchzuführen und die vorliegende Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.
\n 4.
Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zuzüglich MwSt.) zulasten der Vorinstanz.
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D. Mit Vernehmlassung vom 16. März 2023 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Hierzu nimmt die Beschwerdeführerin am 30. März 2023 Stellung, wobei sie an den Beschwerdeanträgen festhält.
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E. Am 24. Mai 2023 ersuchte der verfahrensleitende Richter die Beschwerdeführerin um Zustellung der echtzeitlichen Dokumentation der Hausärztin. Mit Schreiben vom 15. Juni 2023 und 19. Juni 2023 wurden dem Gericht Unterlagen zugestellt. Am 3. Juli 2023 verzichtet die Vorinstanz auf eine Stellungnahme.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1. Die Vorinstanz hat das Unfallereignis vom 14. Januar 2022 anerkannt und Versicherungsleistungen im Sinne von Heilkosten und Taggeldern erbracht, diese jedoch per 23. Februar 2022 eingestellt mit der Begründung, die Schulterbeschwerden seien spätestens ab dem 23. Februar 2022 nicht mehr auf das Unfallereignis, sondern auf krankheitsbedingte Ursachen zurückzuführen. Auf die Rückforderung darüber hinaus bereits erbrachter Versicherungsleistungen verzichtete die Vorinstanz (Vi-act. 47). Demgegenüber fordert die Beschwerdeführerin Versicherungsleistungen über den 23. Februar 2022 hinaus, da namentlich der am 22. März 2022 operativ sanierte Gesundheitsschaden auf das Unfall-ereignis vom 14. Januar 2022 zurückzuführen sei. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist somit, ob die Vorinstanz die Versicherungsleistungen zu Recht per 23. Februar 2022 eingestellt hat.
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2.1 Gemäss