\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
I 2023 22
 
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
 
Entscheid vom 11. April 2024
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Besetzung
lic.iur. Thomas Rentsch, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
 
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n
Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführerin,
\n vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. B.________,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
\n  
\n  
\n  
\n  
\n  
\n \n \n \n \n \n \n \n
Gegenstand
Invalidenversicherung (Rente)
\n  
\n
Sachverhalt:
\n A.1 A.________ (geb. ________ 1972) reiste 1991 von C.________ in die Schweiz ein und absolvierte - nach dem Besuch der Grundschule in C.________ - am 13. Juni 2010 in D.________ eine einjährige Ausbildung zur Pflegeassistentin (IV-act. 1, 3, 70). Am 4. Juli 2013 meldete sie sich aufgrund einer Lunatummalazie an der rechten Hand seit März 2013 bei schwerster Arbeit in der Grundpflege (80% Pensum im E.________) erstmals bei der IV-Stelle Schwyz zum Leistungsbezug an (IV-act. 1, 9, 16).
\n A.2 Am 3. September 2013 führte Dr.med. F.________ (Oberarzt Handchirurgie, G.________ (Klinik)) mit den Diagnosen: \"Kompressionsneuropathie Nervus ulnaris in der Loge de Guyon rechts\" und \"Ulnokarpales lmpaktationssyndrom rechts\" eine offene Dekompression Loge de Guyon rechts sowie eine Ulnaverkürzungsosteotomie (KLS Martin Ulnaverkürzungsplatte lang) rechts durch (IV-act. 15). Am 6. November 2014 erfolgte die Platten- und Schraubenentfernung ulnar rechts, eine Nervus ulnaris Dekompression und eine offene partielle AC-Ge­lenksresektion links (IV-act. 78-16/66).
\n A.3 Am 24. April 2014 wurde A.________ eine Frühinterventionsmassnahme in Form eines Ausbildungskurses (Deutsch Intensiv-Sprachkurs) gewährt (IV-act. 24).
\n A.4 Am 22. Juli 2014 erstatteten PD Dr.med. H.________ (MSc, FMH Physikalische Medizin und Rehabilitation / Rheumatologie, zertifizierter medizinischer Gutachter SIM), med.pract. I.________ (Fachärztin für physikalische und rehabilitative Medizin, zertifizierte medizinische Gutachterin SIM) und J.________ (MSc, Physiotherapeut) das Gutachten K.________ (IV-act. 32).
\n A.5 Am 31. Juli 2014 gewährte die IV-Stelle A.________ Berufsberatung (IV-act. 36). Nach Abklärung der Eingliederungs- und Arbeitsfähigkeit von November bis Dezember 2014 (IV-act. 50, 61) wurde A.________ am 30. Januar 2015 Kostengutsprache für eine Umschulung erteilt (IV-act. 62). Am 14. Januar 2016 erfolgte die Bestätigung, dass A.________ die berufsbegleitende Umschulung zur Praxisgehilfin besuchte, zu einem erfolgreichen Diplomabschluss reichte es nicht. Eine Wiederholung wurde nicht ins Auge gefasst, weil sich - gemäss Schlussbericht der IV-Berufsberatung vom 23. Februar 2016 - im Laufe des Jahres der Gesundheitszustand verbessert habe und sie wieder eine Stelle in ihrer vorherigen Tätigkeit habe antreten können (IV-act. 69, 72). Am 1. Februar 2016 trat A.________ eine 70%-Anstellung als Pflegeassistentin in der Pflege und Betreuung im L.________ an (IV-act. 70). Damit war A.________ rentenausschliessend integriert (IV-act. 72).
\n A.6 Am 29. Februar 2016 teilte die IV-Stelle A.________ mit, dass die beruflichen Massnahmen als abgeschlossen gelten, obwohl der Diplom­abschluss nicht erreicht worden sei. A.________ übe nun wieder eine rentenausschliessende Tätigkeit aus, weshalb kein Anspruch auf weitere IV-Leistungen bestehe (IV-act. 74).
\n B. Am 24. August 2020 (Datum Posteingang) meldete sich A.________ erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (IV-act. 77). Die Arbeitgeberin, bei welcher A.________ seit dem 1. November 2016 als Mitarbeiterin Pflege SRK mit einem 60% Pensum tätig war, bestätigte eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit seit 30. Juni 2020, wobei das Arbeitsverhältnis per 31. Dezember 2020 gekündigt wurde (IV-act. 82-1/20 und 8/20; 83-3/4).
\n C. Nach weiteren Abklärungen - u.a. lassen sich den neu eingeholten, jedoch auch älteren Akten Operationen am 17. September 2018 an der Schulter rechts (IV-act. 78-11/66), am 17. Dezember 2019 an der rechten Hand (IV-act. 78-2/66) und am 23. Juli 2020 am rechten Ellbogen (IV-act. 78-9/66) entnehmen - teilte die IV-Stelle A.________ am 4. Februar 2021 den Anspruch auf Berufsberatung und Umschulung mit (IV-act. 97). Am 21. Oktober 2021 erfolgte eine Schulterarthroskopie links mit subakromialer Dekompression und Bursektomie und partieller AC-GeIenksresektion (IV-act. 134-101/112). A.________ war anschliessend vom 8. November 2021 bis 21. Dezember 2021 in der M.________ (Klinik) hospitalisiert (IV-act. 112). Am 21. Januar 2022 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Beratungsgespräch im Rahmen der Umschulung gemäss