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\n \n \n I 2023 24
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| \n Entscheid vom 12. November 2024
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Thomas Rentsch, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Urs Gössi, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführer, \n gesetzlich vertreten durch B.________, \n diese vertreten durch lic.iur. C.________,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Hilflosenentschädigung für Minderjährige)
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Sachverhalt:\n
A. Am 29. Mai 2020 ging bei der IV-Stelle Schwyz eine Anmeldung für Minderjährige ein, mit welcher unter Hinweis auf das Vorliegen des Geburtsgebrechens Ziff. 404 medizinische Massnahmen für A.________ (geb. ________2011) beantragt wurden (vgl. IV-act. 1). Am 30. Juni 2020 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für die Behandlung des Geburtsgebrechens Ziff. 404 ab 11. März 2020 bis 10. März 2025. Am 5. Mai 2021 ersetzte die IV-Stelle die Mitteilung vom 30. Juni 2020 insoweit, als Kostengutsprache für die ambulante Ergotherapie im Zusammenhang mit dem Geburtsgebrechen Ziffer 404 ab Beginn für zwei Jahre erteilt wurde (IV-act. 11). Das Ersuchen um Verlängerung der Kostengutsprache für die Ergotherapie ging am 27. Januar 2023 bei der IV-Stelle ein (IV-act. 52).
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B. Am 1. April 2021 ging bei der IV-Stelle Schwyz die Anmeldung von A.________ zum Bezug einer Hilflosenentschädigung für Minderjährige ein. Die gesundheitliche Beeinträchtigung wurde mit Diabetes Typ 1 umschrieben (IV-act. 7). Nach durchgeführten Abklärungen verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 13. Januar 2022 den Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung (IV-act. 29). Nachdem A.________ dagegen am 10. Februar 2022 beim Verwaltungsgericht Beschwerde erhoben hatte, widerrief die IV-Stelle die Verfügung vom 13. Januar 2022, worauf das Beschwerdeverfahren infolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben wurde (IV-act. 38). Nach weiteren Abklärungen lehnte die IV-Stelle den Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung mit Verfügung vom 15. Februar 2023 erneut ab (IV-act. 54).
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C. Gegen diese Verfügung vom 15. Februar 2023 lässt A.________ mit Eingabe vom 17. März 2023 (=Datum Postaufgabe) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben und folgende Rechtsbegehren stellen:
\n 1.
Die Verfügung vom 15.02.2023 sei aufzuheben und A.________ sei mindestens eine mittelschwere Hilflosenentschädigung zuzusprechen.
\n 2.
Eventualiter sei die Verfügung vom 15.02.2023 aufzuheben und eine rechtsgenügliche Sachverhaltsabklärung vorzunehmen, die tatsächliche und medizinische Abklärungen durch einen ausgewiesenen medizinischen Experten oder eine ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet der pädiatrischen Endokrinologie beinhaltet. Auf Grund dieser Abklärung sei nochmals materiell zu entscheiden und ein Intensivpflegezuschlag zu prüfen.
\n Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zulasten der IV-Stelle bzw. zulasten des Staates.
\n Mit Vernehmlassung vom 12. Mai 2023 beantragt die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Am 1. Januar 2022 ist die Änderung vom 19. Juni 2020 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) vom 19. Juni 1959 (Weiterentwicklung der IV [WEIV]) und weiterer Erlasse (insbesondere des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000) in Kraft getreten (AS 2021 705).
\n Nach der Erstdiagnose mit Diabetes Mellitus Typ 1 im Januar 2019 und anschliessender Behandlung ist entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsätzen (vgl.
BGE 144 V 210, 213 E. 4.3.1) vorliegend nach der bis zum 31. Dezember 2021 geltenden Rechtslage zu beurteilen, ob bis zu diesem Zeitpunkt ein Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung entstanden ist.
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1.2 Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz, die hilflos sind, haben Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung (