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\n \n \n I 2023 27
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| \n Entscheid vom 9. November 2023
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Thomas Rentsch, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin, \n vertreten durch Rechtsanwältin B.________,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Rente)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (geb. ________1992, verheiratet, Tochter geb. 2011 aus einer früheren Beziehung) meldete sich am 7. Juni 2019 aufgrund einer seit 20. De-zember 2018 bestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigung nach einem Treppensturz auf das linke Knie bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St.Gallen (SVA) für berufliche Massnahmen und Rente an (vgl. Vi-[=IV] act. 1 und 3). Als aktuelle bzw. letzte Haupt-, Teil- oder Nebenbeschäftigung hatte sie Verkaufsmitarbeiterin von 5. Oktober 2018 bis 30. November (wohl 2018) in einem 60%-Pensum bzw. vom 1. Dezember 2018 bis 6. Februar 2019 in einem 60% bis 80%-Pensum angegeben. Die SVA teilte A.________ am 29. Februar 2020 mit, das Leistungsbegehren für berufliche Massnahmen werde abgelehnt (Vi-act. 22), am 16. August 2021 verfügte die SVA die Abweisung des Leistungsbegehrens für eine IV-Rente (Vi-act. 40).
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B. Am 22. Oktober 2021 ging bei der IV-Stelle Schwyz die von A.________ am 20. Oktober 2021 unterzeichnete Anmeldung zur beruflichen Integration und zum Bezug einer Rente ein mit dem Hinweis auf eine Nervenschädigung nach Magenbypass- (April 2019) und in der Folge Bodyliftoperation, bestehend seit 9. April 2021 (Vi-act. 41). Zur Erwerbstätigkeit führte sie aus, seit 1. April 2020 in einem 100%-Pensum als Serviceangestellte bei der C.________ zu arbeiten. Die IV-Stelle ersuchte am Tag des Anmeldungseingangs den Krankentaggeld(KTG-)versicherer (D.________) um Zustellung der Akten (Vi-act. 45).
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C. Nachdem die IV-Stelle Abklärungen vorgenommen (vgl. Feststellungsblatt vom 2.2.2022, Vi-act. 56) und den Fall dem RAD(Regionaler Ärztlicher Dienst)-Arzt Dr.med. E.________ vorgelegt hatte - wobei dieser zum Schluss kam, die Unterlagen seien nicht ausreichend (vgl. Vi-act. 57) -, teilte die D.________ der IV-Stelle am 18. März 2022 mit, dass eine polydisziplinäre Begutachtung geplant sei (Vi-act. 58).
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D. Am 26. Juni 2022 erstattete die F.________ der D.________ ein inter-
bzw. bidisziplinäres Gutachten (Innere Medizin, Psychiatrie) (KV-act. 100-28/75).
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E. Die IV-Stelle Schwyz sah mit Vorbescheid vom 28. November 2022 vor, das Leistungsbegehren abzuweisen und einen Anspruch auf eine Invalidenrente zu verneinen (Vi-act. 69). Dagegen liess A.________ am 30. November 2022 und 13. Januar 2023 Einwände erheben (Vi-act. 70 bzw. 75). Mit Verfügung vom 14. Februar 2023 wies die IV-Stelle Schwyz das Leistungsbegehren ab und verneinte den Anspruch auf eine Invalidenrente (Vi-act. 87).
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F. Mit Eingabe vom 21. März 2023 (= Postaufgabe am gleichen Tag) lässt A.________ gegen die Verfügung vom 14. Februar 2023 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen:
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\n - Die Verfügung vom 14. Februar 2023 sei aufzuheben.
\n - Der Beschwerdeführerin sei eine volle IV-Rente zuzusprechen.
\n - Es sei im Sinne der Begründung Vormerk zu nehmen, dass die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine IV-Kinderrente hat.
\n - Eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zur weiteren Sachverhaltsabklärung und zur Einholung eines polydisziplinären Gutachtens zurückzuweisen.
\n - Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST.) zu Lasten der IV-Stelle bzw. des Staates.
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\n Zudem wird die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege sowie die Bestellung von Rechtsanwältin B.________ als unentgeltliche Rechtsbeiständin beantragt.
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G. Mit Vernehmlassung vom 24. April 2023 beantragt die IV-Stelle Schwyz die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin. Mit Stellungnahme vom 1. Mai 2023 lässt die Beschwerdeführerin zur Vernehmlassung der Vorinstanz Stellung nehmen.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (