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\n \n \n I 2023 30
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| \n Entscheid vom 17. Oktober 2023
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\n \n \n Besetzung
| \n lic.iur. Thomas Rentsch, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin, \n gesetzlich vertreten durch ihre Mutter B.________, \n diese wiederum vertreten durch Rechtsanwalt C.________,
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| \n gegen
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| \n IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Invalidenversicherung (Hilflosenentschädigung für Minderjährige / Intensivpflegezuschlag)
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Sachverhalt:\n
A. Am 17. Juni 2021 wurde A.________ (geb. ________2013) von ihrer Mutter bei der IV-Stelle Schwyz zum Bezug medizinischer Massnahmen für Minderjährige wegen Epilepsie angemeldet (vgl. Vi-act. 1). Alsdann holte die IV-Stelle für die Beurteilung des Anspruchs einen Arztbericht (vgl. Vi-act. 5/6) sowie die Stellungnahme der RAD-Ärztin ein (vgl. Vi-act. 7/8). In der Folge bejahte die IV-Stelle am 27. Juli 2021 den Anspruch auf medizinische Massnahmen bzw. die Übernahme der Kosten für die Behandlung des Geburtsgebrechens Ziff. 387 (angeborene Epilepsie) vom 10. Juni 2021 bis 31. Mai 2026 (vgl. Vi-act. 9). Mit Verfügung vom 27. März 2023 übernahm die IV-Stelle im Rahmen der beantragten medizinischen Massnahme die Kosten für die genetische Diagnostik (vgl. Vi-act. 42 i.V.m. Vi-act. 39).
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B. Am 15. Juni 2022 meldete die Mutter A.________ bei der IV-Stelle Schwyz ferner zum Bezug einer Hilflosenentschädigung für Minderjährige unter Hinweis auf die Epilepsie-Erkrankung ihrer Tochter an (vgl. Vi-act. 10). Daraufhin führte die IV-Stelle am 31. August 2022 eine Abklärung vor Ort durch (vgl. Vi-act. 12) und holte Berichte der behandelnden Ärzte sowie der Klassenlehrperson ein (vgl. Vi-act. 21/23/24/26/27/30). In der Folge bejahte sie mit Verfügung vom 6. bzw. 24. Februar 2023 - nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (vgl. Vi-act. 14 ff.) - ab dem 1. Juni 2022 einen Anspruch auf Hilflosenentschädigung leichten Grades wegen dauernder persönlicher Überwachung ohne Intensivpflegezuschlag (vgl. Vi-act. 32/38).
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C. Gegen diese Verfügung vom 24. Februar 2023 lässt die Mutter als gesetzliche Vertreterin von A.________ am 30. März 2023 (Postaufgabe: gleichentags) rechtzeitig Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Rechtsbegehren:
\n 1.
Es sei die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 24.02.2023 aufzuheben.
\n 2.
Es sei der Beschwerdeführerin eine Hilflosenentschädigung mittleren Grades sowie ein Intensivpflegezuschlag bei einem Mehraufwand von 4 Stunden zuzusprechen.
\n 3.
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer) zulasten der Beschwerdegegnerin.
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D. Mit Vernehmlassung vom 3. Mai 2023 beantragt die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin. Weitere Stellungnahmen liegen in der Angelegenheit nicht vor.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1.1 Am 1. Januar 2022 ist die Änderung vom 19. Juni 2020 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) vom 19. Juni 1959 (Weiterentwicklung der IV) und weiterer Erlasse (insbesondere des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000) in Kraft getreten (AS 2021 705). In zeitlicher Hinsicht sind - vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen - grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeblich, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (vgl.
BGE 146 V 364 E. 7.1;
BGE 144 V 210 E. 4.3.1). Hier konnte der Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung unter Berücksichtigung des Wartejahres (vgl. dazu