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I 2023 33
 
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Entscheid vom 22. August 2024
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Besetzung
lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,
 
gegen
 
IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Invalidenversicherung (Rente)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (geboren ________1966; nachstehend: der Versicherte) ist verhei­ratet und hat drei erwachsene Kinder (geboren 1986, 1988 und 1989). In seiner IV-Anmeldung vom 6. Dezember 2021 (Vi-act. 2) nannte er als erlernten Beruf \"LKW Fahrer\" sowie \"Landwirt\". Das Pensum als Landwirt bezifferte er auf 100 %, seine (Zweit-)Tätigkeit als Lagerlogistiker bei der C.________ auf 30 %. Vor Jahren wies die IV-Stelle Schwyz ein Gesuch um Ausrichtung einer IV-Rente mit Verfügung vom 11. August 2000 ab (Vi-act. 26). Begründet wurde dies damit, dass der Versicherte aus medizinischer Sicht in seiner (damaligen erlernten) Tätigkeit als Chauffeur nicht arbeitsunfähig bzw. nicht wesentlich eingeschränkt sei. Selbst wenn in der Landwirtschaft eine Einschränkung von rund 50 % bestünde, läge noch kein IV-Grad von mindestens 40 % vor.
\n B. Mit der Anmeldung vom 6. Dezember 2021 machte der Versicherte starke Rückenschmerzen und Schmerzen an beiden Knien seit rund dem 12. bis 13. Le­bensjahr geltend. Als Hausarzt bzw. ihn behandelnde weitere Ärzte nannte er Dr.med. D.________ (FMH Allg. Innere Medizin, Manuelle Medizin, Praxisgemeinschaft, Schwyz) bzw. Prof. Dr.med. E.________ (Facharzt FMH für Neurochirurgie, speziell Wirbelsäulenchirurgie, Neuro- und Wirbelsäulenzentrum, Klinik St. Anna, Luzern) und Dr.med. F.________ (Konsiliararzt Schmerzmedizin, Facharzt FMH für Anästhesiologie, Facharzt FMH für Intensivmedizin) (Vi-act. 2-6 f./9). Ab dem 29. November 2021 wurde ihm eine 100 %-ige Arbeitsunfähigkeit (AUF) als Landwirt attestiert (vgl. Vi-act. 11-2/3; 19-2/4; 20), ebenso für sein 30 %-Pensum als Logistiker (ab dem 6.12.2021, vgl. KV-act. 2-14/22).
\n Nach Einholung von Arztberichten, Abklärungen betreffend die berufliche Inte­gration und gestützt auf Stellungnahmen des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit Vorbescheid vom 23. Januar 2022 mit (Vi-act. 34), aufgrund der Abklärungen sei die angestammte Tätigkeit als Landwirt auf Dauer nicht mehr zumutbar. Eine dem Leiden angepasste Tätigkeit sei jedoch weiterhin zu 60 % möglich. Bei einem Valideneinkommen von Fr. 27'687.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 39'489.-- resultiere ein Invaliditätsgrad (IV-Grad) von 0 %, womit kein Anspruch auf eine IV-Rente bestehe. Hiergegen liess der Versicherte durch seine Rechtsschutzversicherung am 24. Februar 2023 Einwand erheben mit den folgenden Anträgen (Vi-act. 38):
\n 1. Der Vorbescheid vom 23. Januar 2023 sei aufzuheben.
\n 2.  Es sei der medizinische Sachverhalt weiter abzuklären. Anschliessend seien A.________ die versicherungsmässigen Leistungen auszurichten.
\n 3.  Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.
\n C. Mit Verfügung vom 24. März 2023 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab (Vi-act. 40).
\n D. Gegen diese Verfügung vom 24. März 2023 lässt der Versicherte mit Eingabe vom 18. April 2023 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen:
\n 1. Die angefochtene Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 24, März 2023 sei dahingehend abzuändern, dass dem Beschwerdeführer eine Invalidenrente zusteht.
\n 2. Eventualiter sei die Sache in Aufhebung der angefochtenen Verfügung der lV-Stelle Schwyz vom 24. März 2023 zur Vornahme ergänzender Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen oder das Gericht habe selber ergänzende Abklärungen anzuordnen.
\n 3.  Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
\n E. Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 9. Juni 2023 die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers.
\n F. Replizierend hält der Beschwerdeführer am 26. Juni 2023 an seinen mit der Beschwerde vom 18. April 2023 gestellten Anträgen fest. Die Vorinstanz dupliziert am 28. Juli 2023. Hierzu nimmt der Beschwerdeführer mit Triplik vom 14. August 2023 Stellung.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1.1.1  Nach