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I 2023 40
 
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Entscheid vom 10. August 2023
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Besetzung
Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
 
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
 
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin
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Parteien
A.________,
\n Beschwerdeführer,
\n vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. B.________
 
gegen
 
Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach,
\n 6002 Luzern,
\n Vorinstanz,
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Gegenstand
Unfallversicherung (Weiterausrichtung von Leistungen)
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Sachverhalt:
\n A. A.________ (Jg. 1989) war seit 2008 bei der Gemeinde C.________ als Anlage- und Platzwart angestellt und dadurch bei der Suva obligatorisch unfallversichert, als er am 20. Februar 2022 beim Snowboarden in ________ am Anstehen aus der Snowboardbindung rückwärtsfiel und an einer Eisenstange angeschlagen hat. Mit Bagatell-Unfallmeldung vom 17. März 2022 wurde als Verletzung eine Entzündung des rechten Ellenbogens genannt (Suva-act. 1). Am 27. April 2022 informierte die Arbeitgeberin, der gemeldete Unfall habe sich von einem Bagatell- in einen ordentlichen Unfall umgewandelt, A.________ sei durch den Arzt vom 7. bis 30. April 2022 zu 75% arbeitsunfähig gemeldet (Suva-act. 2 und 3).
\n B. Mit Schreiben vom 30. Mai 2022 schloss die Suva den Fall per 6. März 2022 formlos ab und lehnte einen Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen ab, da der Zustand, wie er sich auch ohne den Unfall vom 20. Februar 2022 eingestellt hätte, gemäss medizinischer Beurteilung spätestens nach zwei Wochen erreicht sei (Suva-act. 22). Nachdem A.________ am 3. November 2022 über die Rechtsschutzversicherung um Weiterausrichtung der Leistungen bis 20. Mai 2022 ersuchen liess (Suva-act. 28), schloss die Suva den Fall mit Verfügung vom 10. November 2022 per 18. März 2022 ab; Versicherungsleistungen (Heilkosten und Taggeld) wurden auf diesen Zeitpunkt eingestellt und ein Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen abgelehnt (Suva-act. 37). Eine am 8. Dezember 2022 dagegen erhobene Einsprache (Suva-act. 40) wies die Suva mit Entscheid vom 24. April 2023 ab (Suva-act. 47).
\n C. Am 17. Mai 2023 lässt A.________ beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:
\n 1. Es sei der Einspracheentscheid vom 24. April 2023 aufzuheben.
\n 2. Es seien die gesetzlichen Leistungen weiterhin, bis mindestens zum 20. Mai 2022, auszurichten.
\n 3. Eventualiter sei ein externes medizinisches Gutachten einzuholen.
\n Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin
\n D. Mit Beschwerdeantwort vom 7. Juni 2023 beantragt die Suva die Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des Einspracheentscheides vom 24. April 2023. Hierzu repliziert der Beschwerdeführer am 21. Juni 2023 und beantragt Gutheissung der Beschwerde vom 17. Mai 2023.
\n Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:
\n 1. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist, ob die Suva die Leistungen (Taggeld und Heilkosten) für die Folgen des Unfalles vom 20. Februar 2022 zu Recht per 18. März 2022 eingestellt und einen Anspruch auf darüber hinausgehende Leistungen abgelehnt hat.
\n 2.1 Gemäss