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\n \n \n I 2023 47
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| \n Entscheid vom 10. August 2023
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\n \n \n Besetzung
| \n Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
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| \n Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
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| \n MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber
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\n \n \n Parteien
| \n A.________, \n Beschwerdeführerin,
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| \n gegen
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| \n B.________ AG, \n Vorinstanz,
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\n \n \n Gegenstand
| \n Unfallversicherung (Unfallkausalität; Leistungen)
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Sachverhalt:\n
A. A.________ (Jg. 1995) war seit dem 1. März 2020 bei C.________ GmbH als Restaurationsmitarbeitende angestellt und dadurch bei der B.________ AG (nachfolgend B.________) obligatorisch unfallversichert, als sie am 5. September 2021 um 2 Uhr in D.________ eine Freundin vom Ausgang abholen wollte und dabei über einen Absperrungssockel gestürzt ist, den sie wegen der Dunkelheit nicht gesehen hatte. Dabei verletzte sie sich am Fussknöchel (Vi-act. 1, 3). B.________ anerkannte ihre Leistungspflicht und bestätigte am 16. September 2021 den Leistungsanspruch von A.________ (Vi-act. 2, 6).
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B. Am 29. Dezember 2021 ersuchte das Spital E.________ die B.________ um Kostengutsprache für eine für den 13. Januar 2022 geplante Operation (Vi-act. 21), welche die B.________ nicht erteilte, sondern deren Prüfung in Aussicht stellte (Vi-act. 31). Am 13. Januar 2022 führte Dr.med. F.________ (FMH orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates) bei Diagnose OSG-Distorsionstrauma mit Weber-A-Fraktur und Pseudoarthrose bei Bandruptur eine OSG-Stabilisationsoperation links mit LFTA- und LFC-Rekonstruktion sowie Fragment Entfernung durch (Vi-act. 57). Nachdem die B.________ bei Dr.med. G.________ (FMH Chirurgie; Vertrauensarzt SGV, SIM-Gutachter) ein Aktengutachten eingeholt hatte (Vi-act. 60), informierte sie A.________ am 18. März 2022, die Leistungen per 5. Dezember 2021 einzustellen und auf eine Rückforderung bereits erbrachter Versicherungsleistungen zu verzichten (Vi-act. 72). Nach weiteren Abklärungen mit erneuter Aktenbeurteilung durch Dr.med. G.________ verfügte B.________ am 15. September 2022 die Leistungseinstellung per 5. Dezember 2021 und den Verzicht auf Rückforderung bereits erbrachter Versicherungsleistungen (Vi-act. 107).
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C. Am 10. Oktober 2022 erhob A.________ Einsprache gegen die Leistungseinstellung (Vi-act. 110), welche B.________ mit Entscheid vom 3. Mai 2023 abwies (Vi-act. 118).
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D. A.________ erhebt am 23. Mai 2023 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit dem sinngemässen Antrag, der Einspracheentscheid sei aufzuheben und die B.________ sei zu verpflichten, Versicherungsleistungen über den 5. Dezember 2021 hinaus zu erbringen.
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E. Mit Vernehmlassung vom 14. Juni 2023 beantragt die B.________, die Beschwerde sei unter Kosten- und Entschädigungsfolgen abzuweisen.
\n Hierzu nimmt die Beschwerdeführerin mit undatierter Eingabe (Postaufgabe 20.6.2023) Stellung.
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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:\n
1. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist, ob die B.________ die Versicherungsleistungen zu Recht per 12. Dezember 2021 eingestellt hat unter Verzicht auf Rückforderung von danach erbrachten Versicherungsleistungen.
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2.1 Gemäss